​Nach sieben Spieltagen liegt der ​FC Bayern München in der Bundesliga nur auf einem enttäuschenden sechsten Platz. Dabei machten einige Spieler von Trainer ​Niko Kovac nicht selten den Eindruck, dass sie nicht alles aus sich herausholen. Einer, der zumindest immer Vollgas gibt, ist ​Renato Sanches. Dennoch wurde er seiner Meinung nach in der bisherigen Spielzeit zu selten eingesetzt und daher forderte er nun öffentlich mehr Spielzeit.


In der Vorsaison war der Portugiese an den britischen Klub Swansea City ausgeliehen und konnte sich dort nicht wirklich durchsetzen. Nach einer starken Vorbereitung beim deutschen Rekordmeister wollte er nach seiner Rückkehr wieder voll durchstarten. Dabei machte er bislang auch eine gute Figur und spielte vor allem in der Champions League gegen seinen Ex-Klub Sporting Lissabon groß auf. Als Lohn wurde er in den letzten drei Bundesligaspielen immer eingesetzt.

FC Bayern Muenchen v Borussia Moenchengladbach - Bundesliga

Renato Sanches zeichnet sich durch seine große Dynamik aus


Da der 21-Jährige dabei jedoch nur am 5. Spieltag gegen den FC Augsburg durchspielen durfte und bei dem 1:1-Remis im zweiten Champions-League-Gruppenspiel gegen Ajax Amsterdam sogar über die komplette Spielzeit auf der Bank schmoren musste, zeigte er sich nun während der Länderspielpause gegenüber der BILD unzufrieden mit seiner aktuellen Situation. "In unserer Mannschaft haben wir viele Nationalspieler, der Trainer muss rotieren. Aber ich würde gerne mehr Minuten haben!", so der der junge Mittelfeldspieler.


​Dabei unterstrich der 17-fache portugiesische Nationalspieler, der beim 3:1-Erfolg des Europameisters von 2016 gegen Schottland am Sonntag eine Torvorlage beisteuern konnte, jedoch, dass das Verhältnis zu Bayern-Trainer "sehr gut" sei. Neben seiner persönlichen Situation beschäftigt sich der ehrgeizige Profi auch mit der allgemeinen Krise bei den Bayern. "
Es ist klar, dass wir immer Druck spüren. Wir müssen immer unser Bestes geben und den besten Klub Deutschlands repräsentieren", so Sanches. Dass es nun Diskussionen gibt, sei normal und "überhaupt kein Problem".