​Im Sommer 2017 ließ sich der ​FC Chelsea die Dienste von Tiemoue Bakayoko stolze 40 Millionen Euro kosten. Doch auf der Insel entpuppte sich der Franzose in seiner ersten Spielzeit als Flop, weshalb er vor der aktuellen Saison leihweise zum AC Mailand wechselte - in Italien bringt Bakayoko allerdings auch nicht die erwarteten Leistungen.


Zwar stand Bakayoko in beiden Gruppenspielen der Europa League jeweils über die vollen 90 Minuten auf dem Feld, in der Serie A schafft es der 24-Jährige insgesamt allerdings gerade einmal auf 80 Minuten. Milan-Coach Gennaro Gattuso kritisierte die Leihgabe zuletzt öffentlich und warf Bakayoko taktische Defizite vor.


Der Corriere dello Sport geht sogar so weit und berichtet, dass Gattuso den Mittelfeldspieler mittlerweile aufgegeben habe und schlichtweg als nicht kompatibel mit der Serie A und Milans Spielweise ansieht. Daher soll es Überlegungen seitens der Italiener geben, das Leihgeschäft bereits im Winter abzubrechen und Bakayoko zurück zum FC Chelsea zu schicken.


Dass die ​Rossoneri am Saisonende die vereinbarte Kaufoption in Höhe von 35 Millionen Euro ziehen werden, erscheint angesichts der enttäuschenden Leistungen ohnehin als utopisch. Eine vorzeitige Rückkehr würde sowohl für den Spieler, als auch für Milan am meisten Sinn ergeben - erst recht vor dem Hintergrund, dass der siebenfache Champions-League-Sieger im Winter das ​brasilianische Juwel Lucas Paqueta, der wie Bakayoko im zentralen Mittelfeld beheimatet ist, für 35 Millionen Euro zu sich holen wird.