Benjamin Pavard hätte im Sommer als frisch gebackener Weltmeister zu einem Top-Club wechseln können. Der Franzose entschied sich allerdings dagegen und spielt jetzt mit dem VfB Stuttgart gegen den Abstieg. Eine Herzensangelegenheit, wie der 22-Jährige Telefoot verriet.


​Bayern München und Real Madrid wollten ihn im Sommer haben - Benjamin Pavard entschied sich allerdings für einen Verbleib beim ​VfB Stuttgart, mit denen er nun in der Bundesliga ​gegen den Abstieg spielt"Ich hatte viele Angebote, aber meine Gedanken waren klar. Ich musste eine weitere Saison in Stuttgart bleiben, weil ich das Trikot und die Fans liebe. Das war ich ihnen schuldig", erklärte der 22-Jährige gegenüber Telefoot.

VfB Stuttgart v SV Werder Bremen - Bundesliga

Entschied sich ganz bewusst gegen einen Wechsel im Sommer: Weltmeister Benjamin Pavard


Eine Herzensangelegenheit für den Verteidiger, der getrost als Shootingstar der abgelaufenen Saison bezeichnet werden kann. Mit starken Leistungen beim VfB Stuttgart spielte sich der Youngster nicht nur auf die Wunschlisten zahlreicher europäischer Top-Clubs, sondern empfahl sich auch für die französische Nationalmannschaft. Etwas überraschend stand der flexibel einsetzbare Innenverteidiger im Aufgebot für die Weltmeisterschaft und wurde als Stammspieler auf der rechten Abwehrseite mit der "Equipe Tricolore" Weltmeister in Russland.


Pavard wollte und will allerdings nicht den Kopf verlieren und entschied sich daher für die Beste Option für sich und seine Karriere: "Mein Karriereplan war es, eine weitere Saison in Deutschland zu bleiben. Ich bin in einem sehr, sehr großen deutschen Club, mit fantastischen Fans. Dieser Club ist eine Familie, das ist es, was ich brauche und was ich an diesem Club mag. Ich bin sehr glücklich dort", so der Franzose. 


Wechsel im Sommer 2019 "sehr wahrscheinlich"


Gerüchten zufolge soll Pavard sich zwar für einen Verbleib in Stuttgart entschieden, ​gleichzeitig aber auch schon einen Vorvertrag beim FC Bayern München unterschrieben haben. Diesen Spekulationen widersprach der 22-Jährige nun vehement: Ich habe überhaupt nichts unterschrieben", stellte Pavard unmissverständlich klar. 


Ein Verbleib beim VfB Stuttgart über die Saison hinaus, ist jedoch nicht wahrscheinlich. Der Franzose darf den Verein im Sommer 2019 per Ausstiegsklausel verlassen, die bei gerade einmal 35 Millionen Euro liegen soll. „Dass er zur Saison 2019/ 2020 wechseln wird, um bei einem der Top-8-Klubs in Europa zu spielen, halte ich für sehr wahrscheinlich“, bestätigte Sportdirektor Michael Reschke schon vor einigen Monaten der BILD