​​Paco Alcacer befindet sich weiterhin auf Wolke sieben. Nachdem der Leihspieler vom FC Barcelona zuletzt bei seinem neuen Verein ​Borussia Dortmund in bemerkenswerter Regelmäßigkeit einnetzte, ​glückte dem Spanier auch sein Comeback in der spanischen Nationalmannschaft auf ganzer Linie. Spätestens nach den zwei Treffern für die 'Furia Roja' gegen Wales überschlagen sich die spanischen Medien mit Superlativen für den Stürmer.


So bezeichnete die El Pais den Auftritt des 25-Jährigen als "eine Inspiration". Während die Mundo Deportivo, ohnehin für ihre lautmalerischen Ausdrücke bekannt, den Offensivspieler kurzerhand in "Pacogoal" umtaufte, setze die Marca wieder einmal dem Ganzen die Krone auf und bezeichnete die Formkurve des neuen BVB-Profis als einen "meteorischen Lauf". 

Angesichts der Qualitäten, die der 13-fache spanische Nationalspieler derzeit auf den Rasen bringt, wird auf der iberischen Halbinsel jedoch auch Kritik am FC Barcelona laut. So werden die Katalanen heftig dafür kritisiert, dass sie den Goalgetter verliehen und dem BVB sogar eine Kaufoption zugesichert haben. "Alcacer könnte zum historischen Irrtum für den FC Barcelona werden. Es ist unerklärlich, dass er diese Saison, in der Luis Suarez mehr Erholungspausen erhalten sollte, an Borussia Dortmund ausgeliehen wurde", so das vernichtende Urteil der Marca.


Auch die Mundo Deportivo schlägt in eine ähnliche Kerbe, findet dabei aber versöhnlichere Worte: "In Deutschland hat er endlich seinen Frieden gefunden. Die Führungsriege von Barcelona hat nicht an ihn geglaubt." Doch nicht nur die Fachpresse ist ob der Leistungsexplosion des Torjägers ganz aus dem Häuschen. Auch der Nationaltrainer Luis Enrique findet nur lobende Worte. "Alcacer ist im Moment gewaltig, weil er sich in einer Phase befindet, die Spieler nur selten erreichen. Was wir derzeit von ihm sehen, ist ein Wunder", wird der 48-Jährige von der BILD zitiert.