​​Real Madrid befindet sich derzeit in einer sportlichen Krise. Nach vier sieglosen Partien am Stück ist auch der neue Trainer ​Julen Lopetegui bereits angezählt. Dass die Madrilenen laut übereinstimmenden spanischen Medienberichten derzeit mit dem Gedanken spielen, den jungen ​Rodrygo bereits im Winter in La Liga zu holen, soll damit aber nur wenig zu tun haben. Vielmehr soll es sich dabei vorrangig um eine Schutzmaßnahme handeln.


Bereits im Juni diesen Jahres hatten sich die 'Königlichen' die Rechte an dem 17-jährigen Ausnahmetalent gesichert. Eigentlich war jedoch angedacht, dass der Brasilianer die laufende Saison noch bei seinem bisherigen Verein FC Santos bleiben und erst im kommenden Sommer den Sprung nach Europa wagen soll. Da der Edeltechniker in der brasilianischen Liga jedoch immer wieder heftig angegangen wird, soll der Offensivspieler nach Informationen von Cadena Cope und El Bernabéu bereits in diesem Winter nach Spanien wechseln.

Bislang war der Linksaußen in der heimischen Liga einer der meistgefoulten Spieler und da die Südamerikaner bei ihren Tacklings gerne auch einmal über das Ziel hinausschießen und es so immer wieder zu schweren Verletzungen kommt, könnte ein früherer Wechsel durchaus Sinn machen. Zudem hatten sich die Verantwortlichen bei Real ohnehin bereits Gedanken gemacht, ob der Rechtsfuß sich beim spanischen Spitzenklub nicht besser entwickeln würde, wenn er möglichst früh zu der Mannschaft stößt.


Ob Rodrygo jedoch nach seiner Ankunft bei seinem neuen Klub auch gleich in der ersten Mannschaft auflaufen wird, bleibt abzuwarten. Gut möglich, dass der für satte 45 Millionen Euro verpflichtete Tempodribbler erst behutsam in der zweiten Mannschaft an die Arbeit beim amtierenden Champions-League-Sieger herangeführt wird.