Aufsteiger ​Fortuna Düsseldorf präsentierte sich in der Bundesliga bislang ein ums andere Mal zu grün hinter den Ohren und so muss man sich in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt auch klar und deutlich eingestehen: Dieser Tage gilt es einiges aufzuarbeiten! Dennoch zieht Vereinsboss Robert Schäfer ein positives Zwischenfazit.

„Wir haben gesehen, dass unsere Mannschaft in der Bundesliga mithalten und das Tempo mitgehen kann“, betonte der 42-Jährige gegenüber dem kicker. Auch wenn man aktuell zu wenig Zähler auf dem Konto habe, gebe es „kein Qualitätsproblem“ bei den Rot-Weißen. „Letzten Endes fehlen uns vielleicht drei Punkte um zu sagen: Wir sind völlig auf Kurs. Aber das kommt für uns ja nicht völlig überraschend, damit war durchaus zu rechnen.

Fortuna Duesseldorf v FC Schalke 04 - Bundesliga

Holte fünf Punkte aus sieben Bundesligaspielen: Friedhelm Funkel


​Die letzten drei Spiele verloren die Fortunen allesamt. Das Ärgerliche: Keine der Niederlagen war unvermeidbar! Doch anstatt den liegen gelassenen Punkten hinterher zu trauern, richtet der Vorstandvorsitzende den Blick nach vorne. „Wir haben Lehrgeld bezahlt und das können wir natürlich nicht ewig. Aber wir sehen, dass eine Entwicklung stattfindet.“

Schäfer weiter: „Ich bin überzeugt, dass wir die richtigen Spieler ausgesucht haben. Es ist am Trainerteam, die Mannschaft zu entwickeln, und da sehe ich uns auf einem guten Weg. Friedhelm Funkel hat bewiesen, dass er das kann. Die Struktur, die wir haben, funktioniert gut. Und die Entwicklung, die wir uns erhofft haben, findet statt.“

Fortunas Zwischenziel: „15 bis 17 Punkte nach der Hinrunde“

Bis zur Winterpause soll dennoch eine Mindestpunktzahl auf dem Konto der Fortuna stehen. „Es ist schwer mit Prognosen“, erklärt Schäfer, „aber ich sage mal: 15 bis 17 Punkte nach der Hinrunde, das wäre eine gute Basis für den Klassenerhalt.“ Abgerechnet wird bekanntlich zum Schluss: „Dann ist mir auch völlig egal, wie viele wir bis Weihnachten geholt haben.“