​Die Zeichen standen so gut für den ​1. FC Köln. Dennoch schaffte es der Tabellenführer der zweiten Bundesliga nicht, gegen den Abstiegskandidaten MSV Duisburg zu gewinnen. Aus diesem Grund warnt der neue Sportvorstand der Geißböcke vor der mageren Form seiner Mannschaft.


Eigentlich hätte Köln mit seinem Kader und seiner Spielphilosophie keine Probleme gegen die Duisburger haben dürfen. Dennoch schafften es die letztjährigen Europa-League-Teilnehmer, dem Abstiegskandidaten klar zu unterliegen und mit einer 1:2-Niederlage noch glücklich sein zu dürfen. Und das trotz eines Simon Terodde im Sturm, der alleine bereits zwölf Treffer verbuchen durfte.


„Unsere Bilanz zu Hause ist nicht gut. Wenn wir aufsteigen wollen, müssen wir zu Hause besser spielen und unsere Heimspiele gewinnen. Das ist wichtig“, so Veh laut der Bild. Die Kölner kassierten durch die Misere gegen die Zebras bereits ihre zweite Heimniederlage dieser Saison. Das sind beim jetzigen Stand der Liga nach neun Spieltagen für ein Team, mit eigentlich Bundesliga-fähigem Kader, deutlich zu viele.

1. FC Koeln v MSV Duisburg - Second Bundesliga

Den Spielern sieht man es an: Diese Leistung war nicht überzeugend


Armin Veh regte sich insbesondere über den Zeitpunkt der Niederlage auf. Nach dem Erfolg gegen Arminia Bielefeld dachten viele, dass die Kölner nun dominanter in der Liga auftreten würden. Dazu kam es nicht. "Ich dachte, das sei ein Break gewesen. Aber die ersten 10 Minuten gegen Duisburg haben gereicht, um zu sehen, dass das nicht so ist. Sind wir ehrlich: Wir konnten froh sein, dass es zur Pause nur 1:1 stand", so Veh.


Damit fasst Veh das ganze Spiel zusammen. Die Kölner machten es den Duisburgern durch schwache Angriffsleistung und defensive Lücken leicht, das Tor zu finden. Als Tabellenführer müssten es die Geißböcke eigentlich ohne Probleme schaffen, solche Gegner ohne Probleme zu schlagen.


Sollte der Effzeh es nicht schaffen, Armin Vehs Worten zu folgen, könnte es mit dem direkten Aufstieg eng werden. Solche Leistungen wie gegen den MSV stünden einer souveränen Rückkehr im Wege.