​Trent Alexander-Arnold ist diese Woche 20 Jahre jung geworden. Zuletzt ging es für den Youngster aus Liverpool vom Bordstein zur Skyline - und das in nur eineinhalb Jahren. Mittlerweile ist der gebürtige Liverpooler Stammspieler bei den Reds, englischer Nationalspieler und erfreut sich im ganzen Land an seiner Beliebtheit, denn der 20-Jährige ist erstaunlich bodenständig.


Unsere englischen Kollegen hatten den Scouser bei einem Schach-Event, welches von Kaspersky organisiert wurde, exklusiv interviewt.

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Zwei, die sich gefunden haben: Trent Alexander-Arnold wird von Jürgen Klopp regelmäßig eingesetzt


Bereits zum Beginn zeigte sich der junge Red sehr bodenständig. Auf die Frage gegen wen er denn am liebsten Schach spiele, nennt er seinen Jugend-Kollegen Harry Wilson, der momentan bei Frank Lampards Derby County auf Leihbasis spielt. Aber am liebsten würde er gegen Lionel Messi spielen.


Wen er aus der durchaus erfolgreichen Liverpooler Jugend denn als einen zukünftigen Stamm-Spieler bezeichnen würde, nennt Trent Alexander-Arnold nicht. "Ich will hier keinen nennen. Ich würde sagen, dass wir viel Talent in unseren Reihen haben, da ist es schwer jemanden rauszupicken. Aber wir haben einen riesigen Pool an Talenten in unserer Akademie, die alle das Zeug haben, dem Verein Erfolg zu bringen", erklärt der 20-Jährige.

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Auch Alexander-Arnold gehörte zu diesem Pool: Heute verteidigt er das Tor gegen Spieler wie Eden Hazard


Als jemand, der sein Leben lang in Liverpool lebt, ist es ganz klar wer sein Vorbild war: Steven Gerrard. Der heutige Rangers-Trainer kam genau wie Alexander-Arnold aus der Jugend der Reds und legte ebenfalls einen Raketenstart hin. Der Engländer gilt als einer der besten Mittelfeldspieler aller Zeiten. Zu seinen weitern Idolen zählt der 20-Jährige die deutsche Legende Philipp Lahm und den Brasilianer Dani Alves.


Auch für seine Nominierung in die englische Nationalmannschaft ist der Liverpooler mehr als dankbar. "Einfach da zu sein und als ein Teil des Teams mein Land zu repräsentieren, mit Freunden und Familie auf der Tribüne, hat mich einfach Stolz gemacht", erklärt der Rechtsverteidiger. "Ja, es wird immer so bleiben. Es ist eine riesige Ehre und ein großes Privileg, dabei zu sein", so Alexander-Arnold auf die Frage, ob es für ihn noch surreal ist, seinen Namen auf der Liste zu sehen.

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Erneut gegen einen Hazard, jedoch dieses Mal im England-Trikot und gegen Thorgan Hazard


Für die sieben Neulinge hat Trent Alexander-Arnold abschließend auch nur einen Rat: "Genießt eure Zeit, versucht nicht zu nervös zu sein. Versucht dafür aber schnell in der Mannschaft anzukommen, ich bin mir sicher, dass die Jungs euch genau so gut begrüßen werden wie mich damals."


Und so endet das ​Interview mit unserem englischen Kollegen. Sollte Trent Alexander-Arnold  weiterhin so bodenständig bleiben, könnte man den nächsten Philipp Lahm eventuell in England sehen.