​Nach sieben Spieltagen liegt ​RB Leipzig in der Bundesliga auf dem zweiten Tabellenplatz und hat damit auch unter Trainer ​Ralf Rangnick bislang wieder einmal unterstrichen, dass sich die Leipziger dauerhaft in der Spitzengruppe der deutschen Vereine behaupten wollen. Obwohl die 'Bullen' mit der Red Bull Arena bereits über ein stolzes Stadion verfügen, wurde zuletzt ein Stadionausbau angestrebt. Doch auch die stetig wachsenden Leipziger sind nicht vor Rückschlägen gefeit und so sollen sich die Umbaumaßnahmen verzögern.


Wie die BILD in Erfahrung gebracht haben will, soll der ursprüngliche Starttermin der Bauarbeiten nicht eingehalten werden können. So hätten eigentlich in rund einem Monat die ersten Schritte der Modernisierung und des Ausbaus eingeleitet werden sollen. Dabei sollten unter anderem Sitzplätze in Stehplätze umgewandelt werden und auch die Zugänge der Arena verbessert werden.

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Das aktuelle Fassungsvermögen der Red Bull Arena liegt bei 42.558 Zuschauern


Laut dem Bericht der BILD sollen die dafür vorgesehenen 50 Millionen Euro aber nicht ausreichen. "
Natürlich werden wir das Stadion ausbauen und modernisieren. Da die Baukosten aber stark gestiegen sind, prüfen wir jetzt, wann wir welche Schritte umsetzen", wird Geschäftsführer Oliver Mintzlaff zitiert. Dabei geht der 43-Jährige weiterhin davon aus, dass "mittelfristig" eine Aufstockung der Stadionkapazitäten unausweichlich ist, auch wenn die Zuschauerzahlen zuletzt eher sanken.


Doch nicht nur am Stadion soll in Zukunft gefeilt werden. In den Eingangsbereich soll auch ein Sportmuseum integriert werden. Insbesondere Leipzigs Kulturbürgermeisterin Skadi Jennicke setzt alles daran, dieses Projekt zeitnah in die Wege zu leiten und konnte sich zuletzt über positive Signale seitens des Klubs freuen. "Wir haben es jetzt über 20 Jahre nicht hingekriegt in kommunaler Selbstverantwortung dem Sportmuseum ein neues Zuhause zu geben und wenn wir das jetzt mit einem Sportpartner tun können, dann machen wir das", so die 41-Jährige. Konkrete Gespräche bezüglich der Umsetzung stehen aber noch aus.