Diese 10 Ex-Frankfurter wechselten im Sommer den Verein

Auch wenn die Eintracht in den vergangenen Jahren immer wieder herausragende Spieler hochgezogen hat, verließen doch viele den Frankfurter Traditionsklub.Diese zehn Spieler sind in der Vergangenheit bereits für die Adlerträger aufgelaufen, haben sich in diesem Sommer aber erneut einem neuen Verein angeschlossen:

1. Luca Waldschmidt

Als Top-Talent machte sich Luca Waldschmidt in diversen Jugend-Abteilungen einen Namen als die Sturm-Zukunft der deutschen Nationalmannschaft. Der 22-Jährige spielte drei Jahre bei der Eintracht, bevor er im Sommer 2016 an den Hamburger SV verkauft wurde. Nach zwei Jahren bei den Hanseaten wechselte das Talent im Sommer zum SC Freiburg und konnte dort bereits einen Treffer erzielen.

2. Stefan Aigner

Der heutige Uerdinger und ehemalige Colorado-Rapids-Spieler Stefan Aigner kickte von 2012 bis 2016 für die Adlerträger. Jedoch verlor der heute 31-Jährige bei der Eintracht Stück für Stück seinen Startplatz und wechselte dann zu 1860 München, wo er bereits vor seiner Frankfurt-Zeit spielte. Von da aus ging es 2017 nach Amerika zu den besagten Colorado Rapids und 2018 zum KFC Uerdingen.

3. Enis Bunjaki

Enis Bunjaki war ebenfalls einer der Eintracht-Frankfurt-Spieler, die zwar als Talent galten, es aber nie schafften sich zu beweisen. So wechselte der Kosovare im Januar 2017 ablösefrei zum niederländischen Klub Twente Entschede. Dort lief es für Bunjaki auch nicht besser, weswegen sein Vertrag im Sommer nicht verlängert wurde. Im September 2018 unterschrieb der 20-Jährige einen Vertrag bei TSV Eintracht Stadthallendorf in der Regionalliga Südwest.

4. Constant Djakpa

Mit Constant Djakpa hatte die Eintracht einen ivorischen Außenverteidiger fünf Jahre in ihren Reihen. Der heute 31-Jährige wechselte nach seiner Vertragsauflösung im Jahr 2017 zum 1. FC Nürnberg, wo sein Vertrag ebenfalls nicht verlängert wurde. Im September diesen Jahres schloss sich Djakpa dem SC Hessen Dreieich an, mit denen er in der Regionalliga Südwest auf dem Abstiegsplatz steht.

5. Michael Hector

Als Michael Hector im Jahr 2016 vom FC Chelsea an den Main kam, ruhten viele Hoffnungen auf dem damals 24-Jährigen. Jedoch konnte der Innenverteidiger nicht überzeugen und kehrte nach einem Jahr zurück nach London, wo er sofort nach Hull City verliehen wurde. Nachdem er erneut zu den Blues zurückkehrte, leihten ihn diese an den englischen Zweitligisten Sheffield Wednesday aus. Vielleicht schafft er es dieses Jahr endlich vom FC Chelsea wegzukommen und sich bei einem Verein festzusetzen.

6. Aleksander Ignjovski

Im Jahr 2014 kam der serbische Mittelfeldspieler ablösefrei zu Eintracht Frankfurt. Auch er konnte sich nicht durchsetzen und wurde 2016 für 750.000 Euro zum SC Freiburg transferiert, wo er halbwegs regelmäßig spielte. Doch im zweiten Jahr lief es ebenfalls nicht, weswegen er in diesem Sommer zum 1. FC Magdeburg gewechselt ist. Dort durfte der Serbe jedes Spiel starten.

7. Carlos Zambrano

Der peruanische Nationalspieler Carlos Zambrano wechselte nach seiner Zeit bei Eintracht Frankfurt Jahr für Jahr den Verein. Seine Reise führte ihn 2016 zu Rubin Kazan nach Russland, ein Jahr später wurde er nach Griechenland an PAOK verliehen. Danach wechselte der Peruaner im Dezember 2018 ablösefrei zu Dynamo Kiew, die ihn ein halbes Jahr später an den FC Basel verliehen.

8. Marc Oliver Kempf

Im Jahr 2014 verkaufte die Eintracht einen gewissen Marc Oliver Kempf für eineinhalb Millionen Euro an den SC Freiburg. Mit den Breisgauern schaffte Kempf den Aufstieg in die Bundesliga und ein Jahr darauf den Klassenerhalt. Nach Ablauf seines Vertrages wechselte der U21-Europameister im Sommer ablösefrei zum VfB Stuttgart.

9. Olivier Occean

Vielen wir der Name Olivier Occen nicht sonderlich viel sagen können Das ist aber auch nicht verwunderlich, da der Haitianer während seiner Zeit bei der Eintracht häufig ausgeliehen wurde. Dadurch war es nicht verwunderlich, dass der heute 36-Jährige im Sommer 2015 ablösefrei von der Eintracht zum norwegischen Odds BK wechselte. Aber auch von diesem löste er sich 2018 ablösefrei, bevor es zum Uraedd FK und danach für eine unbekannte Summe nach Mjondalen ging.

10. Takeshi Inui

Mit Takashi Inui hat die Eintracht ein Verlust-Geschäft gemacht. Der japanische Nationalspieler kam 2012 für knapp 1,5 Millionen Euro vom VfL Bochum und zog drei Jahre später weiter nach Spanien zu SD Eibar - für schlappe 500.000 Euro. Im Sommer folgte der ablösefreie Wechsel zu Betis Sevilla.