Der FSV Mainz 05 nimmt acht Fans in Regress, die im März 2017 bei der 1:2-Niederlage im Spiel gegen Darmstadt verbotenerweise Pyrotechnik ins Stadion gebracht und abgebrannt hatten. 


Nachdem am 11. März 2017 einige Mainzer im Rahmen eines Auswärtsspiels im Darmstadt Pyrotechnik gezündet hatten, war der FSV Mainz 05 vom Sportgericht des DFB zu einer Strafzahlung von 15.000 Euro verpflichtet worden. 


Gegen acht Personen waren daraufhin strafrechtliche Prozesse eingeleitet worden. Nun einigte sich der Bundesligist aus Rheinhessen laut sid mit den Tätern auf die Zahlung einer Barsumme sowie die Verrechnung von Arbeitsleistungen. 

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Eine Maßnahme mit Wirkung? Mainzer Pöbel-Fans müssen in Zukunft das Stadion putzen


Letztere sind teils bereits getätigt und bestehen wohl unter anderem darin, dass die acht Ultras sowohl in der Opel Arena als auch im alten Mainzer Bruchwegstadion Reinigungsmaßnahmen vornehmen. 


Durch die Reinigung der Spielstätten zahlen die zündelnden 05er-Fans ihrem Verein ein wenig dessen zurück, was sie im vergangenen Jahr an Schaden verursacht hatten. Im Gegenzug verzichtet der aktuell Tabellenachten Mainz 05 auf zivilrechtliche Schritte.