​Chelseas Topstar Eden Hazard hat erneut seinen Wunsch bekräftigt, zu Real Madrid zu wechseln und dass es sein Traum sei, "dort zu spielen". Der Belgier wollte bereits in der zurückliegenden Transferperiode zu den Königlichen wechseln, bekam allerdings keine Freigabe seines Klubs FC Chelsea. Aktuell gehört der 27-Jährige mit elf Torbeteiligungen in zehn Spielen zu den besten Spielern der laufenden Saison. 


"Real Madrid ist der beste Klub der Welt. Ich will nicht lügen. Dort zu spielen, ist von kleinauf an mein Traum", erklärte Eden Hazard nach dem 3:0-Sieg des ​FC Chelsea gegen Southampton. Der Belgier wusste beim souveränen Sieg der Blues erneut mit einem Tor und einer Vorlage zu überzeugen. 


Aktuell stehen die Londoner auch dank der überragenden Form von Hazard zusammen mit Manchester City und dem FC Liverpool an der Tabellenspitze der ​Premier League. Dennoch möchte Hazard, wie zuvor sein Landsmann Thibaut Courtois, weiterhin zum Champions-League-Sieger ​Real Madrid wechseln. Bereits im Laufe des Sommers hatte der 27-Jährige mehrfach mit einem Wechsel zu den Königlichen kokettiert.

Diesen Wunsch bekräftige Hazard nach dem letzten Spiel seines Teams: "Dort zu spielen, ist von kleinauf an mein Traum. Wir werden sehen. Ich will darüber nicht jeden Tag reden. Wir werden bald über meine Zukunft sprechen. Manchmal wache ich morgens auf und denke daran, dass ich gehen möchte. Manchmal denke ich, dass ich bleiben will. Es ist eine harte Entscheidung, es geht um meine Zukunft. Im Januar werde ich 28. Wenn du einen Traum hast, willst du, dass er sich auch erfüllt", berichtete Hazard laut ​Real Total.


Noch im Sommer hatte der ​FC Chelsea bekräftigt, seinen Topstar nicht ziehen lassen zu wollen. Diese Meinung dürfte sich angesichts der Weltklasseleistungen des Belgiers zum Saisonstart eher noch verstärkt haben. 


Dennoch spielt eine Rolle, dass Hazards Vertrag in London nur noch zwei Jahre bis 2020 läuft - wenn die Blues eine Ablöse erhalten wollen, müssen sie Hazard im kommenden Sommer abgeben. Auch Hazard selbst hofft auf eine Einigung, mit der alle drei Parteien leben können. 


"Ich will kein Drama haben, sondern das, was gut für Chelsea ist. Der Klub hat mir nämlich alles gegeben. Ich will nicht sagen, dass ich einen neuen Vertrag unterschreibe und es am Ende doch nicht tun." Damit dürfte ein möglicher Wechsel spätestens im nächsten Sommer wieder zum heißen Thema werden.