​Berichten zufolge steht Eintracht Frankfurt kurz davor, die Kaufoption für Sturmtalent Luka Jovic zu ziehen. Der 20-jährige Serbe ist noch bis zum Ende der aktuellen Saison von Benfica Lissabon ausgeliehen. Die Option soll bei zehn Millionen Euro liegen - allerdings beharrt Benfica auf einer Weiterverkaufsbeteiligung für Jovic. 


Laut dem portugiesischen Fußballportal O Jogo wird Pokalsieger Eintracht Frankfurt die Kaufoption über zehn Millionen Euro für den 20-jährigen Stürmer Luka Jovic ziehen. Die SGE hatte den Serben im Sommer vergangenen Jahres für zwei Spielzeiten von Benfica Lissabon ausgeliehen. Sollte Frankfurt die Option nicht ziehen, würde Jovic nach der aktuellen Saison zum portugiesischen Rekordmeister zurückkehren.


Dies scheint jedoch nicht einzutreten: Denn ​Eintracht Frankfurt soll bereit sein, die einseitige Kaufoption über den zweistelligen Millionenbetrag zu zahlen. Allerdings bestehen wohl noch Differenzen mit Lissabon bezüglich einer Weiterverkaufsbeteiligung von Benfica. Portugiesischen Medien zufolge fordert Benfica eine Beteiligung von 30 Prozent an einer künftigen Ablöse bei einem Weiterverkauf des 20-jährigen Jovic.


Nach einer kurzen Eingewöhungsphase zu Beginn erzielte Jovic bereits zum Ende der letzten Saison wichtige Tore für die Eintracht und hat sich in dieser Spielzeit unter Neu-Trainer Adi Hütter zum Leistungsträger entwickelt. Jovic kam in neun von bisher elf Saisonspielen zum Einsatz und konnte dabei vier Treffer erzielen. 


Damit ist er aktueller Toptorjäger der Eintracht. Durch seine starken Leistungen in der ​Bundesliga wurde der 20-Jährige in diesem Sommer zum serbischen A-Nationalspieler und kam bei der WM bereits zu einem Kurzeinsatz. Deshalb wäre eine Ablöse von zehn Millionen Euro als sinnvolle Investition der Frankfurter zu betrachten.