Der langjährige Zidane-Berater Alain Migliaccio hat Gerüchte zurückgewiesen, wonach es den ehemaligen Trainer von ​Real Madrid in die Premier League ziehen könnte. 


„Ich denke nicht, dass er nach England geht. Das ist nicht sein Stil. Ich habe mit ihm darüber gesprochen und die Wahrheit ist, dass er sich davon nicht angezogen fühlt", sagte Migliaccio im Interview mit Journal du Dimanche. In englischen Medien war zuletzt die Rede von einem Engagement Zinedine Zidanes bei ​Manchester United. Deren Trainer Jose Mourinho steht aktuell enorm unter Druck. Die Red Devils stehen nur auf Platz acht in der Liga, mit Mühe gewann man am Samstag nach einer furiosen Aufholjagd mit 3:2 gegen Newcastle United.


Sabbatjahr bis 2019 


„Er war nervlich ausgelaugt und hat sich deshalb für das Sabbatical entschieden. Die Entscheidung wird er nicht zurücknehmen", erklärte Migliaccio. Nach dem Final-Triumph in der Champions League im Mai hatte sich Zidane entschieden, ein Jahr als Trainer zu pausieren. 


Wie schon Pep Guardiola oder Thomas Tuchel will der 46-Jährige offenbar erst im Sommer 2019 einen neuen Arbeitsvertrag unterschreiben. Welcher Klub als Wunschziel des Franzosen gilt, ist noch offen. Laut Express soll Zidane auch beim derzeit kriselnden FC Bayern München im Gespräch sein. Sollte Niko Kovac und sein Team weiterhin schwächeln, wird auch der Kroate unter Druck geraten. Zidane allerdings steht überhaupt erst in der kommenden Saison zur Debatte. ​