​Kurz nach der 0:3-Niederlage des FC Bayern am Samstagabend gegen Borussia Mönchengladbach wollte sich die Vereinsführung nicht gegenüber der Presse äußern. Erst am Tag darauf machte sich Klub-Präsident Uli Hoeneß für Cheftrainer Niko Kovac stark. 


Für Kovac stehe der 66-Jährige "wie eine Eins", sagte Hoeneß laut der Süddeutschen Zeitung. "Egal, was in den nächsten Wochen passieren wird." Am Vereinsgelände gab es jedenfalls schon am Sonntagmorgen ein ​Krisengespräch mit Sportdirektor Hasan Salihamidzic, bei dem der im Sommer angestellte neue Cheftrainer noch mal der Ernst der Lage vermittelt wurde.

Seit vier Partien fuhr der deutsche Rekordmeister keinen Sieg mehr ein, gegen die Gladbacher hatte man zuletzt in der heimischen Allianz Arena nicht mal eine Chance auf einen Punkterfolg. Trotz totaler Spielkontrolle finden die Bayern-Stars gegen tiefstehende Gegner nicht mehr die kreativen Lösungen vor dem Strafraum.


Nach der starken Saisoneröffnung hat diese Krisenphase aber das Vertrauen der Mannschaft in Kovac nicht beeinflusst, wie ​Joshua Kimmich erklärte. Viel mehr schöpfen ​Javi Martinez und Co. aus der derzeitigen Lage Motivation, um nach der Länderspielpause erneut die Tabellenspitze zu erobern.