Der ​FC Bayern München steckt nach den jüngsten Ergebnissen in einer Misere, doch von den Spielern will sich keiner unterkriegen lassen. Via Twitter schickte daher Mittelfeld-Abräumer Javi Martinez eine Ansage an die Kritiker und versprach, dass der Rekordmeister "stärker denn je" zurückkommen wird.


Schon immer mischten die Bayern seit ihrem Aufstieg in die Bundesliga oben mit, in den vergangenen Jahren verschärfte sich die Dominanz jedoch. Seit der Saison 2012/13 ging die Meisterschale ununterbrochen nach München, in den Jahren 2013, 2014 und 2016 kam noch der DFB-Pokal hinzu.


Vielen, egal ob Fans oder Journalisten, ist die Liga zu eintönig, die Spannung an der Spitze zu gering. Umso schöner, könnte man meinen, dass die Bayern aktuell ein wenig straucheln, seit nun mehr vier Partien auf einen Sieg warten und sich in den letzten beiden Bundesligaspielen gegen Hertha BSC Berlin (0:2) und Borussia Mönchengladbach (0:3) geschlagen geben mussten.


Die Töne innerhalb der Mannschaft wurden zuletzt verschärft: ​Die Spieler üben allen voran Selbstkritik, doch auch ist klar, dass man aus der aktuellen Situation wieder herauskommen will, um ähnlich wie in der abgelaufenen Saison eine Serie zu starten, die das Fundament für die siebte Meisterschaft in Serie bilden soll. 

​Von den Fans erhielten die Spieler nach der Partie die volle Unterstützung, weshalb dieses Vertrauen nach der Länderspielpause zurückgezahlt werden soll. Für die anstehenden Aufgaben fand Javi Martinez daher deutliche Worte: "Wir gewinnen zusammen, wir weinen zusammen, wir feiern zusammen Erfolge, wir scheitern zusammen. Ich glaube an dieses Team und wir werden wie immer kämpfen", so der 30-Jährige.


Die Kritiker sollen ihren Moment genießen, denn der Spanier glaubt: "Dieses Team wird stärker denn je zurückkommen!" Dieses Vorhaben scheinen auch die sportlichen Verantwortlichen zu teilen: ​Wie berichtet wurde, bat Sportdirektor Hasan Salihamidzic Trainer Niko Kovac am Sonntagmorgen zum Rapport. Dabei wurde offenbar die aktuelle Lage besprochen, aus der sich der Rekordmeister so schnell wie möglich befreien will. Helfen können dabei nur Siege, die nach der Durststrecke von vier Spielen schnellstmöglich wieder eingefahren werden sollen.