​Zum Auftakt des siebten Spieltags in der Bundesliga musste sich der ​VfL Wolfsburg auswärts beim ​SV Werder Bremen mit 0:2 geschlagen geben. Damit wartet das Team von Trainer ​Bruno Labbadia nun schon seit vier Partien auf einen Sieg. Sorgen bereitet den Niedersachsen zudem die Verletzung von Ignacio Camacho, die sich als schwerer herausgestellt hat, als zunächst angenommen.


In den ersten sechs Spielen war der Spanier im defensiven Mittelfeld stets gesetzt gewesen. Bereits am Mittwoch musste der 28-Jährige das Training der 'Wölfe' jedoch abbrechen und klagte über Schmerzen an den Adduktoren. Wie VfL-Geschäftsführer Jörg Schmadtke im Vorfeld der Partie gegen Werder laut dem kicker nun preisgab, haben genauere Untersuchungen mittlerweile ergeben, dass es sich um eine "ernsthafte Muskelverletzung, die Zeit braucht" handelt.

VfL Wolfsburg v Hertha BSC - Bundesliga

Ignacio Camacho ist beim VfL Wolfsburg ein echter Führungsspieler


Dabei unterstrich der 54-Jährige, dass der Ausfall des Mittelfeldakteurs ein schwerer Schlag für die Wolfsburger sei. "Das ist bitter. Camacho war in den vergangenen Spielen unser Spiritus Rector in der Defensive", so der erfahrene Funktionär, der einen Verlust an defensiver Stabilität befürchtet. Derzeit gehen die Verantwortlichen davon aus, dass die Mannschaft noch mehrere Wochen ohne den Rechtsfuß auskommen muss.


Eine positive Nachricht konnte Schmadtke jedoch auch verkünden. So deutete der Geschäftsführer an, dass der Genesungsprozess von Josuha Guliavogui weiter fortgeschritten sei, als man zuletzt befürchtet hatte. Der Franzose hat aufgrund eines Kreuzbandrisses bislang noch kein Pflichtspiel in dieser Saison absolvieren können, mache derzeit aber große Fortschritte. "Wir sind da noch vorsichtig, aber es könnte sein, dass er früher wieder zurückkommt, als viele glauben", so der gebürtige Düsseldorfer. Gerade wegen des Ausfalls von Camacho wäre eine frühe Rückkehr des 28-Jährigen mit Sicherheit eine große Erleichterung für die Niedersachsen.