​Superstar Cristiano Ronaldo wird von der US-Amerikanerin Kathryn Mayorga der Vergewaltigung beschuldigt. Der Europameister hatte sich am Mittwoch via Twitter ​​zu den Vorwürfen geäußert und diese zurückgewiesen. Einen Tag später veröffentlichte ​Juventus Turin eine offizielle Stellungnahme, für die der Tabellenführer der Serie A reichlich Kritik einstecken musste.


Wie der Spiegel vor einigen Tagen berichtete, soll Cristiano Ronaldo im Jahr 2009 in Las Vegas Kathryn Mayorga vergewaltigt haben. Ein Jahr später hat der 33-Jährige dem vermeintlichen Opfer angeblich ein Schweigegeld in Höhe von 375.000 US Dollar bezahlt. 


Am Montag teilte die Polizei in Las Vegas mit, dass gegen den Europameister Ermittlungen aufgenommen wurden. Juventus Turin stellte sich nun demonstrativ hinter den fünfmaligen Weltfußballer. 

"Cristiano Ronaldo hat hier in den vergangenen Monaten großartige Professionalität und Hingabe gezeigt, die jeder hier bei Juventus schätzt", schrieb der italienische Serienmeister bei Twitter. "Die Dinge, die sich vor fast zehn Jahren angeblich ereignet haben sollen, ändern nichts an dieser Meinung, die jeder teilt, der jemals Kontakt zu diesem großartigen Champion hatte."

In den sozialen Netzwerken wurde die Stellungsname der 'Bianconeri' von vielen kritisiert. Es sei zwar durchaus legitim, dass sich der Verein für seinen Spieler einsetzt. Einem Großteil der User stieß allerdings die Formulierung sauer auf. Cristiano Ronaldo selbst hatte die Vorwürfe am Mittwoch zurückgewiesen.