STUTTGART, GERMANY - SEPTEMBER 29: Head coach Florian Kohfeldt of Bremen looks disappointed prior to during the Bundesliga match between VfB Stuttgart and SV Werder Bremen at Mercedes-Benz Arena on September 29, 2018 in Stuttgart, Germany. (Photo by Christian Kaspar-Bartke/Bongarts/Getty Images)

Werder Bremen: Die voraussichtliche Aufstellung gegen den VfL Wolfsburg

Nach der letzten 2:1-Niederlage gegen den VfB Stuttgart möchte Werder Bremen den guten Saison-Lauf beibehalten und sich weiterhin auf den Europa-Plätzen halten. Aber um das zu schaffen, müssen die Bremer erst einmal den VfL Wolfsburg schlagen, die auf ihren dritten Saisonsieg warten. Um die Wolfsburger in die Knie zu zwingen, wird Florian Kohfeldt wahrscheinlich auf eine 4-3-1-2-Formation mit diesen elf Spielern setzen:

1. Torwart: Jiri Pavlenka

Dass der 26-jährige Tscheche Jiri Pavlenka im Tor der Bremer steht, dürfte für niemanden verwunderlich sein. In der laufenden Saison machte Pavlenka bereits 13 Paraden und verhalf Werder Bremen somit zu einem guten Saisonstart. Diese Form wird der Tscheche wohl auch gegen den VfL Wolfsburg an den Tag bringen, um seiner Mannschaft weiterhin zu helfen.

2. Linker Verteidiger: Ludwig Augustinsson

Um dem gefährlichen Angriff der Wolfsburger Paroli zu bieten, benötigt man Geschwindigkeit auf den äußeren Seiten der Abwehr. Und genau diese hat der schwedische Nationalspieler zu bieten. Außerdem besticht Augustinsson mit einer guten Spieleröffnung. Mit einer Passquote von 80 Prozent empfiehlt er sich für die Startelf.

3. Innnenverteidiger: Sebastian Langkamp

Auch wenn Sebastian Langkamp in dieser Saison noch kein einziges Spiel bestreiten konnte, so wird er wahrscheinlich gegen den VfL Wolfsburg zum Einsatz kommen. Sein direkter Konkurrent Milos Veljkovic ist wegen einer Roten Karte gesperrt und Langkamp ist ein erfahrener Bundesliga-Verteidiger, der diese Lücke gut schließen könnte.

4. Innenverteidiger: Niklas Moisander

Der beinahe immer gesetzte Niklas Moisander darf in der Bremer Abwehr genau so wenig fehlen wie der Zement beim Hausbau. In jedem seiner Bundesligaspiele in dieser Saison konnte der Finne fünf Bälle abwehren und pro Spiel mindestens einen Ball abfangen. Auch seine Erfahrung könnte den Bremern gegen die Wölfe helfen.

5. Rechter Verteidiger: Theodor Gebre Selassie

Genau wie Niklas Moisander spielte auch Theodor Gebre Selassie jedes seiner Spiele in der jetzigen Bundesliga-Saison von Anfang an. In diesen sechs Einsätzen erzielte der Tscheche ein Tor und konnte auch defensiv für viel Stabilität sorgen. Pro Spiel schafft es der 31-Jährige drei Bälle abzuwehren und gewinnt dazu auch noch knapp 67 Prozent seiner Zweikämpfe.

6. Zentrales Mittelfeld: Nuri Sahin

Für viele ist es immer noch ungewohnt Nuri Sahin nicht im Dortmunder Trikot zu sehen. Dass sich sein Wechsel an die Weser aber gelohnt hat, kann kaum einer abstreiten. Denn in drei Spielen konnte der Türke bereits eine Vorlage abgeben und das aus einer eher tieferen Rolle im Mittelfeld. Deswegen könnte er auch gegen den VfL Wolfsburg starten.

7. Zentrales Mittelfeld: Philipp Bargfrede

Auch Philipp Bargfrede gehört zu den Spielern, die in jedem Spiel in dieser Bundesliga-Saison auflaufen konnten. Zwar startete der 29-Jährige "nur" fünf seiner seiner sechs Spiele, konnte aber bei jedem überzeugen. Als defensiver Mittelfeldspieler agierte das Bremer Eigengewächs stets als Spielzerstörer und wird diese Rolle wahrscheinlich auch gegen die Wölfe übernehmen. Seine Zweikampfquote von 75 Prozent stärken Werders Abwehr wahrlich den Rücken.

8. Zentrales Mittelfeld: Davy Klaassen

Als teuerster Neuzugang in der Geschichte von Werder Bremen, machte sich Davy Klaassen als ein hervorragender Transfer bekannt. In sechs Spielen konnte der Niederländer bereits ein Tor vorbereiten und auch einen Treffer selbst erzielen. Mit seiner Spielintelligenz und Erfahrung kann der 25-Jährige den Bremern helfen.

9. Offensives Mittelfeld: Maximilian Eggestein

Maximilian Eggestein ist bei Werder Bremen wohl eins der heißesten Talente in dieser Saison. Mit zwei Traumtoren und einer unfassbaren Laufbereitschaft, schaffte es der 21-Jährige immer wieder für Gefahr zu sorgen. Im Schnitt lief die Pferdelunge in dieser Saison zwölf Kilometer pro Spiel und schafft es regelmäßig gute Lauf-und Passwege zu finden.

10. Stürmer: Yuya Osako

Als der kleine Japaner von Köln an die Weser geholt wurde, dachte keiner, dass Yuya Osako sich bei Bremen so gut schlagen würde. In sechs Spielen gelang dem quirligen Japaner zwar nur ein Treffer, jedoch ist es seine Energie, die ihn für die Startelf empfehlen könnte. So versuchte der Japaner immer wieder auf das Tor der Stuttgarter zu schießen, auch wenn er nicht traf.

11. Stürmer: Max Kruse

Auch der vermeintlich beste Bremer darf in der Startelf nicht fehlen: Max Kruse. In dieser Saison gelangen dem 30-Jährigen bereits zwei Treffer in sechs Spielen und eine Passquote  von 75 Prozent als Stürmer. Außerdem kennt Kruse als ehemaliger Wolfsburger den VfL ziemlich gut und könnte dadurch den Unterschied machen.