WOLFSBURG, GERMANY - SEPTEMBER 29: Head coach Bruno Labbadia of VfL Wolfsburg looks on during the Bundesliga match between VfL Wolfsburg and Borussia Moenchengladbach at Volkswagen Arena on September 29, 2018 in Wolfsburg, Germany. (Photo by TF-Images/Getty Images)

VfL Wolfsburg: Die voraussichtliche Aufstellung gegen Werder Bremen

Bereits am morgigen Freitag wird der siebte Spieltag der Bundesliga Saison 2018/19 eröffnet. Dann gastiert der VfL Wolfsburg in Bremenbeim SV Werder.


Der VfL startete mit zwei Siegen in die neue Spielzeit, ist seither jedoch ein wenig eingeknickt und blieb in den letzten vier Partien sieglos. Zugleich kassierte die Mannschaft von Bruno Labbadia nur eine Niederlage (1:3 gegen den SC Freiburg), weshalb die 'Wölfe' mit neun Zählern auf dem siebten Tabellenplatz liegen.


Werder Bremen, das auf dem fünften Rang liegt, ist jedoch alles andere als ein angenehmer Gegner. Doch Labbadia kann auf der Leistung seiner Mannschaft gegen Borussia Mönchengladbach aufbauen, weshalb seine Aufstellung womöglich unverändert aussehen wird.


Im Folgenden präsentieren wir die voraussichtliche Aufstellung der 'Wölfe' beim Gastspiel in Bremen.

1. Torwart: Koen Casteels

Koen Casteels wird ohne Wenn und Aber erneut im Kasten der 'Wölfe' stehen. Der Belgier erweist sich auch in der noch jungen Saison als sicherer Rückhalt für seine Vordermänner, konnte allerdings erst einmal die weiße Weste wahren und kassierte in seinen bisherigen fünf Einsätzen acht Gegentore. 

2. Abwehr: Jerome Roussillon

Die Position des Linksverteidigers war in der abgelaufenen Saison ein offenes Fragezeichen beim VfL, doch Geschäftsführer Jörg Schmadtke hat im Sommer mit Jerome Roussillon diese Planstelle schließen können. Der Franzose kam für fünf Millionen Euro vom HSC Montpellier, stand in bislang jeder Partie in der Startelf und verdrängt somit Marcel Tisserand und Gian-Luca Itter auf die Bank.

3. Abwehr: John Anthony Brooks

Für 17 Millionen Euro wechselte John Anthony Brooks vor einem Jahr von Hertha BSC Berlin nach Wolfsburg. Allerdings scheint sich der Wechsel erst in dieser Saison bezahlt zu machen. Der US-Amerikanische Nationalspieler stand in allen sieben Pflichtspielen auf dem Platz, erzielte beim 2:1-Sieg über Schalke 04 am ersten Spieltag gleich sein erstes Tor für die 'Wölfe' und ist unter Labbadia nicht mehr aus der Startformation wegzudenken.

4. Abwehr: Robin Knoche

Robin Knoche musste sich seinen Stammplatz in den vergangenen Jahren erarbeiten. Das Eigengewächs blühte in den letzten beiden Spielzeiten besonders in der Rückrunde auf, nachdem er zuvor oftmals auf die Bank gesetzt wurde. Unter Labbadia ist er klar in der Innenverteidigung gesetzt und dürfte daher auch gegen Bremen beginnen.

5. Abwehr: William

Auf der rechten Abwehrseite ist William gesetzt. Der Brasilianer kam vor einem Jahr vom SC International Porto Alegre, benötigte allerdings einige Monate Anlaufzeit. Zwischendurch stand der 23-Jährige kaum mehr im Kader, ehe er in der Rückrunde aufgrund der Personalsituation in den Fokus rückte und als Linksverteidiger aushelfen musste. Nun jedoch konnte er sich auf der gegenüberliegenden Seite durchsetzen.

6. Mittelfeld: Ignacio Camacho

Auch Ignacio Camacho kann in diesem Jahr endlich durchstarten. Der defensive Mittelfeldspieler hat ein Jahr voller Verletzungen hinter sich, konnte nach seinem Wechsel vom FC Malaga in der vergangenen Saison nur elf Spiele in der Bundesliga absolvieren und entwickelte sich zum Dauerpatienten. Nun ist der 28-Jährige jedoch gesund und ist einer der Führungsspieler, die in der Vergangenheit fehlten.

7. Mittelfeld: Yunus Malli

Individuell betrachtet hatte Yunus Malli keinen einfachen Saisonstart. Der kreative Offensivspieler kam gegen Schalke und Leverkusen nicht zum Einsatz, erhielt gegen Hertha BSC Berlin, dem SC Freiburg und Mainz 05 nur drei Kurzeinsätze und schien sich daher zum Edeljoker zu entwickeln. Am vergangenen Wochenende feierte er beim 2:2-Remis gegen Borussia Mönchengladbach allerdings sein Startelf-Debüt und könnte morgen erneut von Anfang an beginnen.

8. Mittelfeld: Maximilian Arnold

Der dritte und letzte Posten im Mittelfeld gehört Maximilian Arnold. Der 24-Jährige bestritt gegen den FSV Mainz 05 sein insgesamt 200. Pflichtspiel für den VfL Wolfsburg, sammelte bis dato 161 Einsätze in der Bundesliga und begann in dieser Saison stets von Anfang an. Dass er gegen Bremen plötzlich auf die Bank versetzt wird, ist eigentlich undenkbar.

9. Angriff: Josip Brekalo

Zu Beginn des Jahres kehrte Josip Brekalo vom VfB Stuttgart zurück zum VfL Wolfsburg, und blieb zunächst hinter den Erwartungen. Der Flügelspieler brachte nicht den gewünschten Effekt, war allerdings am 34. Spieltag beim 4:1-Sieg über den 1. FC Köln mit einem Tor und einer Vorlage plötzlich einer der Schlüsselspieler. Unter Labbadia ist er noch immer gesetzt, weshalb er bislang fünf Startelfeinsätze feierte und auch in Bremen erneut von Anfang an beginnen darf. 

10. Angriff: Renato Steffen

Auch Renato Steffen ist mittlerweile in Wolfsburg angekommen. Der Schweizer wechselte im Winter vom FC Basel zu den Niedersachsen und kam in 16 Rückrundenpartien zum Einsatz, startete jedoch meist auf der Bank. Unter Labbadia entwickelte er sich zur Stammkraft und steht seither regelmäßig in der Startformation.

11. Angriff: Wout Weghorst

Nach dem Abgang von Mario Gomez suchte der VfL Wolfsburg händeringend einen neuen Stürmer - und fand ihn in Person von Wout Weghorst. Der Niederländer wurde für 10,5 Millionen Euro vom AZ Alkmaar verpflichtet, erzielte in sechs Einsätzen zwei Tore und verdrängt Daniel Ginczek aktuell auf die Bank.