​In den letzten Jahren war ​Robert Lewandowski mit seinen unzähligen Treffern für den ​FC Bayern München ein Garant für den Siegeszug der Münchener in der Bundesliga. Doch fast ebenso regelmäßig wie der Pole mit seinen Mitspielern seine Tore bejubeln durfte, rankten sich Gerüchte um einen möglichen Abgang des Angreifers in Richtung Real Madrid. Der ehemalige Berater des Mittelstürmers hat nun verraten, wieso es bislang noch nichts wurde, mit einem Wechsel zu den Königlichen.


Dabei erklärte Cezary Kucharski, dass er persönlich davon ausgehe, dass sein ehemaliger Schützling noch immer gerne bei den Bayern spielt. Dass er dennoch immer wieder mit einem Transfer zu den Königlichen liebäugelte, ist jedoch längst kein Geheimnis mehr. Der Grund woran es letztendlich nach Ansicht des Beraters scheiterte, ist ziemlich unspektakulär. So sei Lewandowski schlichtweg für Real Madrid "nie die erste Wahl" gewesen, so Kucharski gegenüber Sport1.

Daran konnte auch Lewandowskis neuer Berater Pinhas Zahavi nichts ändern. Der 74-Jährige der auf Kucharski folgte und in der Vergangenheit durch seine Beteiligung an dem Mega-Transfer von Neymar zu Paris Saint-Germain von sich Reden machte, konnte Real auch nicht von der Bedeutung des 30-Jährigen überzeugen. Dabei spielte aber mit Sicherheit auch die schwache Leistung seines Schützlings mit der polnischen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Russland eine Rolle.


Dass der sechsfache deutsche Meister nach dem gescheiterten Deal die Vereinsführung öffentlich kritisierte, sieht Kucharski kritisch. "Er erreicht damit nichts, außer sein Image in Deutschland zu schädigen", so der 46-Jährige. Vielmehr müsse er auf dem Platz seine Leistung bringen, um bei einem erneuten Versuch bei den Königlichen nicht wieder auf taube Ohren zu treffen. Sollte mittelfristig bei den Bayern wieder die Frage aufkommen, ob man Lewandowski abgegeben könne, würde dies nach Ansicht des Beraters mit Sicherheit nicht am Geld scheitern, "sondern, ob Bayern einen Ersatz für Robert in derselben sportlichen Klasse findet".