​Der ​FC Schalke 04 war am Mittwochabend in der Champions League bei Lokomotive Moskau zu Gast. Dank eines späten Kopfballtreffers von Weston McKennie feierten die 'Königsblauen' einen ​1:0-Auswärtserfolg. In der Startelf des russischen Meisters fand sich der ehemalige Schalke-Kapitän Benedikt Höwedes wieder. Für den Weltmeister war das erste Aufeinandertreffen mit seinem Ex-Verein sehr emotional. 


Im Sommer gingen die 'Königsblauen' und Höwedes endgültig getrennte Wege. Der Innenverteidiger war in der vergangenen Saison bereits an ​Juventus Turin ausgeliehen. Mit Lokomotive Moskau traf der 30-Jährige erstmals auf den FC Schalke 04. "Für mich war das ein sehr emotionales Spiel. Wenn man 16 Jahre lang für diesen Verein alles gegeben und viel Herzblut in die Sache reingesteckt hat, ist das natürlich kein normales Spiel", erklärte der 44-fache Nationalspieler nach der Partie am Sky-Mikrofon. 

Höwedes habe sich darum bemüht, sich weitestgehend auf das Spiel zu fokussieren. "Das ist mir glaube ich soweit auch ganz gut gelungen", gab der ehemalige Schalke-Kapitän zu Protokoll. "In der ersten Halbzeit haben wir versucht, Schalke nicht ins Spiel kommen zu lassen. Das ist uns auch super gelungen", sagte Höwedes. 


Bei den Abschlüssen habe allerdings das nötige Quäntchen Glück gefehlt. "In der zweiten Halbzeit waren wir passiver und wollten auf Konter spielen, was wir allerdings nicht besonders gut umgesetzt haben", so der 30-Jährige. 

"Letzten Endes mussten wir uns geschlagen geben, obwohl das heute nicht nötig war. Ich glaube nicht, dass Schalke heute die viel bessere Mannschaft war", erklärte Höwedes, der seinem Ex-Verein in den sozialen Netzwerken zum Sieg gratulierte und nach der Partie auch in der Kabine der 'Königsblauen' vorbeischaute. "Ich geh jetzt alte Freunde besuchen", sagte der Verteidiger am Ende des Interviews. 


Der 44-fache Nationalspieler ließ zudem verlauten, warum seine Frau nicht im Stadion war. "Meine Frau war heute nicht dabei, weil nächste Woche hoffentlich unser Kind kommt. Es wird ein Junge", so der 30-Jährige.