Das Team von ​RB Leipzig kam zuletzt etwas besser in Fahrt und konnte die letzten beiden Partien in der Bundesliga gewinnen. Dabei mussten die 'Bullen' zuletzt beim 2:1-Erfolg gegen die TSG 1899 Hoffenheim ​zwar auf den angeschlagenen Offensivspieler ​Emil Forsberg verzichten, dennoch zeigte sich der Schwede in einem Interview zufrieden mit der Entwicklung bei den Sachsen und konnte sich dabei einen Seitenhieb auf seinen Ex-Trainer Ralph Hasenhüttl nicht verkneifen.


Derzeit laboriert der 26-Jährige noch an einer Adduktorenverletzung und steht deshalb auch am Donnerstag nicht im Kader für das ​zweite Europa-League-Gruppenspiel beim norwegischen Vertreter Rosenborg BK. Dass der 41-fache schwedische Nationalspieler in dieser Saison überhaupt noch für die Leipziger auf Torejagd geht, hat RB vor allem Trainer Ralf Rangnick zu verdanken. So erklärte Forsberg in einem Gespräch mit der Sport BILD, dass sein Verbleib eng mit der neuen Doppelrolle des Sportdirektors der Leipziger verknüpft sei.

RB Leipzig v Sorja Luhansk - UEFA Europa League Qualifing Play-Off: Second Leg

Trainer Ralf Rangnick hat einen guten Draht zu Emil Forsberg


"Ralf und ich hatten immer ein sehr gutes Verhältnis zueinander. Als er Trainer geworden ist, war meine Entscheidung klar, dass ich bei RB bleibe. Ich weiß, dass ich unter Ralf besser werde", so der Skandinavier. Dabei betonte der Mittelfeldakteur, dass er und sein Chef "auf einer Wellenlänge" seien und der 60-jährige Fußballlehrer genau wisse, wie er den Mittelfeldspieler "am besten auf dem Platz einsetzt".


Dabei zog der Rechtsfuß auch einen Vergleich zur Vorsaison, wo er unter Hasenhüttl zumeist auf der linken Seite eingesetzt wurde und dort nur wenig Einfluss auf das Spiel hatte. "Ich spiele unter Rangnick jetzt als zentrale 10. Das ist eine Super-Position für mich. So kann ich der Mannschaft viel besser helfen, die Mitspieler besser einsetzen als von der linken Seite aus", so der Edeltechniker. 


Dabei wird der Schwede von den nackten Zahlen unterstützt, schließlich gelangen ihm in dieser Saison bereits sechs direkte Torbeteiligungen. In der gesamten vergangenen Spielzeit hingegen, war er nur bei neun Treffern involviert. Hält er die aktuelle Quote, könnte der ehrgeizige Profi wieder an die Leistungen aus der Saison 2016/17 anknüpfen, wo ihm allein in der Bundesliga überragende 22 Torvorlagen gelangen.