Der​ FC Liverpool hat das Premier League-Topspiel gegen den ​FC Chelsea mit 1:1 beendet und damit ​die Verteidigung der Tabellenspitze verpasst. Auch die Partie schien lange verloren, bis Daniel Sturridge mit seinem Last-Minute-Treffer doch noch das Unentschieden sicherte. Nach der Partie äußerte sich der Torschütze via Twitter zu seinem ausgebliebenen Jubel. 


Lange schien es so, als würde der FC Liverpool gegen die "Blues" seine erste Niederlage der diesjährigen Premier League-Saison kassieren. Doch kurz vor Schluss erzielte Daniel Sturridge per Traumtor doch noch den ersehnten Ausgleich und sorgte dafür, dass man punktgleich hinter Tabellenführer Manchester City dasteht.


Nach der Partie äußerte sich der ehemalige Chelsea-Angreifer zu seinem Treffer und erklärte, weshalb er auf einen ausgelassenen Jubel verzichtete: "Ich habe auf einen Torjubel verzichtet,[..] ich respektiere Chelsea für alles, was der Verein für mich getan hat", beschrieb der 29-Jährige die Sekunden nach seinem Tor, musste gegenüber BT Sports jedoch auch die außergewöhnliche Klasse seines Treffers anerkennen: "Ich hätte gern schon schönere Tore geschossen, aber wahrscheinlich war es das beste." 

Sturridge hatte nur drei Minuten nach seiner Einwechslung für Liverpool getroffen und den "Reds" so ​das Unentschieden gesichert. Auch Trainer Jürgen Klopp freute sich für den 26-maligen englischen Nationalspieler: "Daniel hat sich das einfach verdient. Ein toller Moment. Ich freue mich sehr für ihn."


Jürgen Klopp musste sich nach der Partie derweil noch zu einem seiner weiteren Stürmer äußern: ​Mo Salah. Diesen hatte er im Laufe des Spiels ausgewechselt, was im Nachhinein nicht alle verstanden: "Er ist nicht verletzt. Ich weiß, dass ihr jetzt eine große Sache daraus machen werdet, aber das ist Fußball. Es war nicht Mo's bestes Spiel seiner Karriere, aber er will weiter entscheidend sein...es ist wie Fahrradfahren: Du wachst nicht eines Morgens auf und weißt nicht mehr wie man Tore schießt." 


Im nächsten Saison-Spiel wird der Ägypter genauso wie seine Teamkollegen erneut gefordert sein. Dann wartet Manchester City um Star-Trainer Pep Guardiola und damit die Möglichkeit,  sich die Tabellenführung zurückzuerobern.