Philipp Max ist beim FC Augsburg zum Bundesliga-Profi gereift und scheint eine glänzende Karriere vor sich zu haben. Ausgebildet wurde der Linksverteidiger allerdings beim Nachbarn im Süden, dem FC Bayern München. Gegenüber Sport1 erklärte er nun, warum er den Deutschen Rekordmeister damals verließ.


Nationalmannschaftskandidat und angeblich im Visier der Premier League und anderer internationaler Top-Clubs: Philipp Max ist spätestens in der vergangenen Saison der ganz große Durchbruch gelungen. Zu verdanken hat der 25-Jährige seine Entwicklung dem FC Augsburg, die den Linksverteidiger zu einem gestandenen Bundesliga-Spieler und mehr geformt haben.


Seinen Ursprung hat Max beim FC Bayern München, die dem Flügelrenner sicher nachtrauern. Der Linksverteidiger spielte insgesamt drei Jahre in der Münchner Jugend, ehe er mit seiner Familie nach Nordrhein-Westfalen zog und zum FC Schalke 04 wechselte. „Das war damals eine schwierige Zeit. Ich habe einfach nicht mehr so den Spaß am Fußball gefunden, weil es mir abgesehen vom Fußball auch privat einfach nicht so gut ging. Es war auch schwierig, weil ich immer mit meinem Vater verglichen wurde. Da habe ich versucht, mich neu zu orientieren", erklärte Max seinen damaligen Bayern-Abgang.

B Juniors - 1899 Hoffenheim v Bayern Muenchen

Philipp Max (l. im Bild) spielte drei Jahre in der Jugend des FC Bayern


Sein Vater, Martin Max, gewann 1997 mit dem FC Schalke 04 den UEFA Cup. Für Sohnemann Philipp wurden die "Knappen" zum Sprungbrett: Über die zweite Mannschaft der Königsblauen führte sein Weg zum Karlsruher SC und anschließend zum FC Augsburg. Seine starke Entwicklung beim FCA will Max nun aber nicht überbewerten - und ganz sicher nicht den Kopf verlieren: „Viele drücken mir die Daumen und würden mich gerne in der Nationalmannschaft sehen. Ich habe aber geschafft, das von mir wegzuhalten. Ich lasse mich nicht ablenken.“