Wolfsburg's coach Bruno Labbadia is pictured prior to the German first division Bundesliga football match 1 FSV Mainz 05 v Vfl Wolfsburg in Mainz, southern Germany on September 26, 2018. (Photo by Daniel ROLAND / AFP) / RESTRICTIONS: DFL REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS AS IMAGE SEQUENCES AND/OR QUASI-VIDEO        (Photo credit should read DANIEL ROLAND/AFP/Getty Images)

VfL Wolfsburg: Die voraussichtliche Aufstellung gegen Borussia Mönchengladbach

Der VfL Wolfsburg musste erst eine Saisonniederlage hinnehmen. Gegen den SC Freiburg ging man zu Hause unter und verlor mit 1:3. Nach einem 0:0 beim 1. FSV Mainz 05 unter der Woche geht es am Samstag in der Englischen Woche gleich weiter gegen Borussia Mönchengladbach. Dabei wird eine starke Leistung nötig sein, denn auch die „Fohlen“ haben mit Rang Fünf der Tabelle eine gute Ausgangsposition für die Partie.


VfL-Trainer Bruno Labbadia hat bereits sehr früh in der Saison seine erste Mannschaft gefunden – für die anderen Spieler ist es schwer sich durchzusetzen. Allerdings hat die Englische Woche gezeigt, dass auch Labbadia zu Veränderungen bereit sein muss. Die Fragezeichen finden sich allerdings erst in der Offensive.

1. Koen Casteels

Auch im Tor keine Überraschung: Koen Casteels ist gesetzt. Mit der Ausnahme einer Partie -für die er sich frei nahm, weil er Vater wurde - lief der Belgier bislang in allen Saisonspielen als Nummer Eins der „Wölfe“ auf. Vergangene Woche hielt er den Elfmeter von Freiburgs Nils Petersen, wurde aber im Nachschuss überwunden. Er ist dennoch ein mitspielender Rückhalt, auf den Labbadia auch gegen Gladbach bauen wird.

2. Jérôme Roussillon

Auch die Viererkette des VfL Wolfsburg ist eingespielt. Der Franzose Jérôme Roussillon kam im Sommer vom HSC Montpellier und spielte sich gleich in die erste Mannschaft. Er scheint der Ersatz für Ricardo Rodriguez auf der Position zu sein, auf den man über ein Jahr gewartet hat. In der abgelaufenen Saison war der Posten des linken Verteidigers eine der größten Problempositionen des VfL. 

3. John Anthony Brooks

Mittlerweile angekommen und eingespielt: John Anthony Brooks konnte gegen Mainz viele Situationen klären, bevor sie auf seinen Torwart zugekommen wären. Allerdings waren die Mainzer auch nicht sehr bedrohlich in der gegnerischen Hälfte. Der 20-Millionen-Euro-Neuzugang von 2017 wird sich noch in schwierigeren Situationen beweisen müssen. Mit der wöchentlichen Aufstellung erhält er seine Chance.

4. Robin Knoche

Robin Knoche ist Übergangskapitän bis Joshua Guilavogui wieder auf dem Platz stehen kann. Der Innenverteidiger kommt aus der Wolfsburger Jugend und hat sich zum Führungsspieler entwickelt. Der 26-Jährige ist nicht nur Wortführer, sondern glänzt auch mit Übersicht und guter Spieleröffnung. 

5. William

In der vergangenen Saison noch mit Startschwierigkeiten, kommt der Brasilianer William beim VfL immer besser in Fahrt. Mittlerweile ist er wie seine Kollegen in der Viererkette gesetzt. Gegen Hertha führte sein Fehler zwar zum Rückstand; aber er leitetet auch den späteren Ausgleich ein. Diese Mentalität wird Labbadia freuen, sodass William sicherlich auflaufen wird. 

6. Yannick Gerhardt

Im vergangenen Spiel gegen Mainz durfte Yannick Gerhardt auf der Bank Platz nehmen und wurde auch nicht eingewechselt. Stattdessen lief Elvis Rexhbecaj auf, der aus der Wolfsburger Jugend kommt. Der 20-Jährige lieferte eine auffällige Leistung ab und harmonierte vor allem mit Josip Brekalo im Offensivspiel. Dennoch dürfte das Eigengewächs des Vereins wieder für Yannick Gerhardt weichen müssen, der sich durch Routine und immerhin schon zwei Torvorlagen auszeichnet.

7. Ignacio Camacho

Zumindest bis Stammkapitän Joshua Guilavogui wieder fit ist, kann sich Ignacio Camacho Hoffnungen auf weitere Einsätze machen. Auf der 6 im defensiven Mittelfeld hat er bis dahin das Kommando übernommen. Camacho ist zweikampfstark und zeigt sich stets präsent. Zuletzt war er angeschlagen, ist nun aber wieder einsatzbereit.

8. Maximilian Arnold

Maximilian Arnold entwickelt sich stetig weiter zum Führungsspieler und beweist Woche für Woche starke Kondition mit einer hohen Laufleistung. Mittlerweile ist er als Mittelfeldmotor unverzichtbar für die Wolfsburger, vor allem, weil er flexibel auch auf verschiedenen Positionen spielen kann. Der deutsche Nationalspieler zeigt bereits seit Monaten starke Leistungen.

9. Yunus Malli

Yunus Malli oder Admir Mehmedi? Gegen Mainz musste Admir Mehmedi in der 70. Minute wegen Wadenproblemen ausgewechselt werden. Für ihn kam Yunus Malli ins Spiel und übernahm seine Position. Nachdem Bruno Labbadia das Gespräch mit ihm suchte, traf Mehmedi bereits gegen Hertha BSC Berlin und den SC Freiburg. Da der Schweizer Mehmedi bereits am vergangenen Wochenende durchgespielt hat, könnte durchaus auch Yunus Malli auf seiner Position zum Einsatz kommen und Mehmedi eine Pause verschaffen.

10. Daniel Ginczek

Labbadia hat mit Daniel Ginczek und Wout Weghorst zwei Stürmer von hoher Klasse, auf die er zurückgreifen kann. Bislang kam Ginczek in dieser Saison fünf Mal zum Einsatz, davon vier Mal als Einwechselspieler. Weghorst hingegen lief bis auf ein Mal von Beginn an auf. Die Englische Woche ist eine Chance für Labbadia, Ginczek eine weitere Chance zu geben, sich über längere Zeit zu beweisen. Bislang stehen beide bei je einem Treffer in der Bundesliga. 

11. Josip Brekalo

Der Kroate zeigte beim Unentschieden in Mainz, wieso er so wichtig für die Mannschaft ist. Gegen Freiburg konnte er wegen einer Magenverstimmung nicht von Beginn an eingesetzt werden. Labbadia brachte ihn beim Rückstand trotzdem in die Partie und wurde mit einer starken Leistung belohnt. Auch am Mittwoch gegen Mainz war er einer der auffälligsten Spieler. Es haperte wie beim Rest seines Teams aber an den Abschlussqualitäten. Daher ist Brekalo trotz seines Potenzials noch immer torlos, konnte aber bereits eine Vorlage liefern. Da ihn Labbadia vor einer Woche sogar mit Magenbeschwerden in den Kader berufen hat, wird er im gesunden Zustand sehr sicher auflaufen. 

Die voraussichtliche Aufstellung des VfL Wolfsburg für die Partie des 6. Spielstags der Fußball-Bundesliga gegen Borussia Mönchengladbach. Trainer Bruno Labbadia verzichtet wahrscheinlich wie üblich auf größere Rotation und vertraut der Elf, die sich in dieser Saison bislang bewährt hat.