Mit elf Punkten aus fünf Spielen hat Werder Bremen einen wahren Traumstart in die neue Saison hingelegt. Dass sich der Nordklub nun der Jagd nach dem FC Bayern verschreibt, ist laut Manager Frank Baumann aber nicht der Fall.


Der Auftakt in die neue Saison hätte für Werder Bremen nicht besser verlaufen können. Nach fünf Spieltagen rangiert der Klub aus Deutschlands Norden auf dem starken dritten Tabellenplatz. Der große FC Bayern hat lediglich zwei Punkte Vorsprung auf Grün-Weiß. Ist Werder jetzt einer der Bayern-Jäger?


„Wir fühlen uns definitiv nicht als Bayern-Jäger“, erklärte Manager Frank Baumann in einer Journalistenrunde. „Wenn ihr ganz ehrlich zu euch selbst seid, wisst ihr, dass das auch Quatsch ist. Das ist zwar eine schöne Schlagzeile, aber damit beschäftigen wir uns nicht.“ Für Trainer Florian Kohfeldt gibt es vom Arbeiten her indes keinen Unterschied zur vorigen Saison.

SV Werder Bremen v Hertha BSC - Bundesliga

 Bei Werder läuft es derzeit 



„Es macht für uns keinen Unterschied. Natürlich fällt es leichter nach einem Sieg zur Arbeit zu fahren. Da kann sich keiner gegen wehren“, so der Übungsleiter. Der Tabellenplatz zur jetzigen Phase spiele überhaupt keine Rolle – es seien lediglich Zwischenpunkte.


Für den SVW geht es am 6. Spieltag ​nach Stuttgart (Samstag, 15.30 Uhr). Der VfB ist mit Rang 17 schlecht in die Saison gestartet. Kohfeldt sieht seine Mannschaft am Wochenende aber keineswegs in der Rolle des Favoriten: „Wir wären schön blöd, wenn wir das nicht ernst nehmen würden. Der VfB hat viele Spieler, die an einem Tag Spiele alleine entscheiden können.“