​Nach fünf Spieltagen liegt der ​SV Werder Bremen auf dem dritten Tabellenplatz und steht damit in der Bundesliga so gut da, wie schon lange nicht mehr. Einer, der dabei im Team von Trainer ​Florian Kohfeldt noch überhaupt keine Rolle gespielt hat, ist der neue Außenverteidiger Felix Beijmo. In einem Interview zeigte sich der Abwehrspieler nun aber keineswegs gefrustet, sondern unterstrich, dass er nicht die Ruhe verlieren werde.


Der 20-jährige wechselte im Sommer von dem schwedischen Erstligisten Djugardens IF an die Weser und konnte bislang nur in Testspielen das Trikot der Bremer tragen. Den Mut verliert der Schwede deswegen jedoch keineswegs und zeigte sich wenig überrascht davon, dass er bisher noch keine Einsatzminuten bekam. "Die Mannschaft hat gut gespielt und aus fünf Spielen elf Punkte geholt. Sie haben derzeit einen guten Rechtsverteidiger, der seine Sache gut macht", so der gebürtige Stockholmer gegenüber dem Football Channel.

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Der schwedische U21-Nationalspieler Felix Beijmo gilt als großes Talent


Dabei unterstrich er, dass er seinen Wechsel nach Bremen keineswegs bereue. "Es gab auch andere Angebote. Aber ich fühlte, dass Bremen die beste Option war, als ich mich hinsetzte und mit ihnen sprach. Der Trainer hat eine sehr gute Philosophie, die gut mit dem funktioniert, was ich mir unter Fußball vorstelle. Und die sportliche Führung glaubt sehr an mich. Es war somit eine ziemlich einfache Wahl", so Beijmo. Auch jetzt stehe er im ständigen Austausch mit seinen Trainern und erhalte viel Feedback, was es noch zu verbessern gebe.


Dabei betonte er zwar, dass er wie jeder Spieler natürlich gerne spielen würde, es dennoch derzeit "absolut keinen Stress" gebe. Vielmehr sei er schließlich erst 20 Jahre alt und man habe ihm versichert, dass man ihm perspektivisch sehr viel zutraue. Da er in der Vergangenheit aber viel Spielpraxis sammeln konnte, wäre er auch jetzt noch sehr fit. 


Um auch bei Werder den Durchbruch zu packen, müsse er allzeit bereit sein und sich seine Chance hart erarbeiten. Auf dem Silbertablett würde diese ihm nämlich mit Sicherheit nicht gereicht werden.