Der schiefgegangene Start in die Saison sorgt beim ​VfB Stuttgart für reichlich Zündstoff. Sportvorstand Michael Reschke stellt sich schützend vor Trainer Tayfun Korkut und richtet stattdessen einen Appell an die Mannschaft.


Nach fünf Spielen ohne Sieg steht der VfB Stuttgart an vorletzter Position in der Bundesliga. Tayfun Korkut steht derweil nicht zur Debatte. Sportvorstand Michael Reschke stärkte dem Cheftrainer in den vergangenen Tagen mehrmals den Rücken.

RB Leipzig v VfB Stuttgart - Bundesliga

 Der VfB wartet noch auf seinen ersten Saisonsieg 


Im Heimspiel ​gegen Bremen (Samstag, 15.30 Uhr) soll der erste Saisonsieg eingefahren werden. „Wir werden Ergebnisse machen müssen. Das ist jetzt das Gebot der Stunde. Gegen ​Bremen müssen wir damit anfangen“, sagt Reschke laut Bild. „Wir sind hier alle hochbezahlt. Der Trainer, der Sportdirektor, die Spieler. Wir müssen alle die Arschbacken zusammenkneifen und sagen: Jetzt erst recht! Das ist die Pflicht, die wir gegenüber dem Klub und den Fans haben. Und das ist auch die Herausforderung gegen Bremen.“


Einen Freifahrtschein hat Korkut aber keineswegs, obwohl dieser dank der hervorragenden Rückrunde viel Kredit bei den Stuttgarter Bossen hat. „Ich führe keine Trainer-Diskussion und kann mir auch nicht vorstellen, dass wir eine haben werden. Seine Arbeit wird von der Mannschaft sehr gut aufgenommen“, sagte Kapitän Christian Gentner. ​Nach dem 0:2 in Leipzig sah man Korkut an, dass der Fehlstart an seiner Psyche nagt.