Bis zum letzten Ligaspiel gegen Frankfurt (3:1) kam Christoph Kramer auf gerade mal eine Viertelstunde Einsatzzeit in dieser Saison. Ob er in der kommenden Partie zum zweiten Mal von Beginn an auflaufen wird? Trainer Dieter Hecking weicht der direkten Frage nach einem Stammplatz aus.


Im sechsten Pflichtspiel stand Christoph Kramer erstmals in dieser Saison in der Startelf von ​Borussia Mönchengladbach. Beim 3:1 im Heimspiel gegen Frankfurt spielte der Weltmeister von 2014 über die gesamte Spieldistanz, zeigte eine starke Leistung und leitete einen Treffer ein.


Am Samstag (15.30 Uhr) geht es für die Fohlen nach Wolfsburg. Noch ist unklar, ob Kramer erneut in der Startelf ran darf oder sich wieder mit einem Bankplatz zufriedengeben muss. ​Kramers Konkurrent im zentral-defensiven Mittelfeld heißt Tobias Strobl, der bisher mit starken Auftritten von sich reden macht.

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„Erstmal hat sich Chris in dieser für ihr ungewohnten Situation wie ein absoluter Vollprofi verhalten. Er hat sogar selbst zu mir gesagt, dass ich gar nichts ändern muss, wenn Tobi weiter so stark spielt – aber er natürlich sofort Vollgas gibt, wenn er die Chance bekommt“, wird Trainer Dieter Hecking in der Bild zitiert. Er sei froh, dass er auf dieser Position zwei tolle Spieler habe.


Kramer hat sich aus seiner Reservistenrolle heraus keinen Druck gemacht. Der 27-Jährige sei in dieser Phase tiefenentspannt gewesen und sei es auch jetzt noch. „Ich habe jetzt auch nicht versucht, alles in Frage zu stellen und plötzlich ganz anders zu spielen“, erläutert Kramer. „Ich habe den Kopf weitgehend ausgeschaltet und weiter auf meinen Fußballinstinkt vertraut.“


Kramer im Dienst der Mannschaft


Gleichwohl fügt Kramer aber auch an, dass er lieber spiele als draußen auf der Bank zu sitzen. Der Mittelfeldmann stellt sich jedoch in den Dienst der Mannschaft, sagt: „Aber es geht allein darum, jetzt diese Stabilität aus dem Frankfurt-Spiel mit nach Wolfsburg zu nehmen.“