​Der ​FC Liverpool ist trotz 1:0-Führung gegen den FC Chelsea im Carabao Cup mit 1:2 ausgeschieden. Gleich nach Abpfiff der Partie hatte LFC-Coach Jürgen Klopp noch auf dem Rasen ein längeres und durchaus lautstarkes Gespräch mit Offensivspieler Xherdan Shaqiri. Wie der ehemalige BVB-Coach auf der Pressekonferenz nach dem Spiel erklärte, habe er mit dem Schweizer über die letzte Standardsituation des Spiels gesprochen, die er gerne anders ausgeführt hätte. 


Wie Klopp auf der Pressekonferenz im Anschluss an die Partie erklärte, habe er mit dem ehemaligen Spieler des FC Bayern München über den letzten Freistoß in der siebten Minute der Nachspielzeit gesprochen. In der besagten Situation hatte Kapitän Jordan Henderson den Ball auf Dejan Lovren geflankt, ehe die Situation von den ​Blues bereinigt und die letzte Chance auf den Ausgleich somit zunichte gemacht wurde. 


Laut Klopp hätte Shaqiri den Fehler in dieser Situation beheben können. "Er hätte sich den Ball schnappen und Mo (Mohamed Salah, Anm. d. Red.) anspielen sollen. Ihn in einer Eins-gegen-Eins-Situation zu haben, wäre nicht die schlechteste Option gewesen." Stattdessen habe man den Ball trotz der Ansage des Trainers genau dorthin gespielt, wo der Gegner sich bereits zahlreich formiert und bereit gestellt hatte. "Vielleicht war es zu laut und die Jungs konnten mich nicht hören", versuchte Klopp den Fehler zu erklären.  

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Shaqiri musste sich nach dem Schlusspfiff einiges anhören von seinem Coach


Als harsche Kritik wollte der 51-Jährige sein lautstarkes Gespräch mit dem Schweizer Nationalspieler allerdings nicht verstanden wissen: "Was ich gesagt habe, war nur bezogen auf den Freistoß, sonst nichts." Xherdan Shaqiri war im Sommer für knapp 15 Millionen von Premier-League-Absteiger Stoke City zu den Reds gewechselt, stand in dieser Saison bei fünf Einsätzen allerdings erst zwei Mal in der Startelf des in der Liga bislang noch ungeschlagenen Tabellenführers. Sein Vertrag an der Anfield Road läuft bis Sommer 2023.