Das Rheinderby zwischen Fortuna Düsseldorf und Bayer Leverkusen fand in der Werkself den glücklichen Sieger. Am Tag nach der Begegnung war aber offenbar noch Gesprächsstoff zwischen den Teams vorhanden. Die Werkself richtete sich via Twitter an den Aufsteiger - der schlug prompt zurück.​


Das Rhein-Duell am fünften Bundesliga-Spieltag entschied ​Bayer Leverkusen im Stadion von ​Fortuna Düsseldorf für sich. Der Favorit hatte dabei aber einige Mühe und konnte sich am Ende ​glücklich mit 2:1 durchsetzen. Die Tore fielen dabei allesamt erst nach der Pause. 


Im ersten Durchgang hatte die Fortuna das Geschehen noch klar beherrscht. 8:0 Torschüsse vor dem Seitenwechsel zeugen von der Dominanz des Aufsteigers - allerdings auch von der mangelnden Chancenverwertung.


In der Halbzeitpause richtete Bayer-Kapitän Lars Bender offenbar einen flammenden Appell an die Werkself. Und siehe da, die Ansprache schien gewirkt zu haben. Ein Doppelpack von Kevin Volland reichte am Ende für den knappen Erfolg und den zweiten Dreier in Serie.


Auf dem Rasen war das Derby am Mittwochabend Geschichte - über die sozialen Medien ging die Begegnung aber auch am Tag darauf noch weiter. "An dieser Stelle auch nochmal ein fettes Sorry an die Fortuna für die 100. Heim-Niederlage in der Bundesliga", twitterte die Social-Media-Abteilung der Werkself.

Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Via Twitter kam der Konter der Düsseldorfer: "Fette Gratulation zum glücklichen Sieg gegen einen Bundesliga-Aufsteiger", schrieb die Fortuna und versah den Tweet, genau wie die Leverkusener, mit einem Zwinker-Emoji.

Dabei schickte die Fortuna ein GIF mit hämischen Applaus von Angreifer Benito Raman mit. Am Ende blieb das Twitter-Duell aber nicht mehr als eine nette Neckerei unter Lokalrivalen. Bayer Leverkusen wirkte danach mit einer weiteren Antwort möglichen Spannungen zwischen den Klubs entgegen.

In alter Fußballer-Weisheit schrieb Bayer auf Twitter, nach dem Spiel spreche niemand mehr über den Verlauf, lobte aber auch die Leistung der Fortuna, die "definitiv nicht wie ein Aufsteiger gespielt" habe.


Vor dem Heimduell mit dem BVB am Samstagabend (18.30 Uhr) liegt Bayer mit sechs Punkten auf dem elften Tabellenplatz, die Fortuna rangiert mit fünf Zählern auf Platz 13. Die Truppe von Trainer Friedhelm Funkel gastiert am Samstag bei Mitaufsteiger Nürnberg (15.30 Uhr).