DORTMUND, GERMANY - SEPTEMBER 15: Head coach Lucien Favre of Borussia Dortmund speaks with Sporting director Michael Zorc of Borussia Dortmund during the Borussia Dortmund training session on September 15, 2018 in Dortmund, Germany. (Photo by TF-Images/Getty Images)

BVB-PK: Gegen Leverkusen sollen drei weitere Punkte her - Lob für Akanji und Hakimi

Im zweiten Teil der Englischen Woche empfing Borussia Dortmund am Mittwochabend den 1. FC Nürnberg und fertigte den Aufsteiger auf unangenehme Art und Weise ab. Der BVB feierte nach einigen schwierigen Wochen einen 7:0-Kantersieg, der nun für die kommenden Wochen Schwung verleihen soll.


Der nächste Gegner wird es ihnen jedoch nicht so leicht machen. Am Samstag reisen die Dortmunder zu Bayer Leverkusen, das nach drei Pflichtspielsiegen in Folge in der Tabelle weiter nach oben klettern will. Die 'Werkself' bezwang am Mittwochabend Aufsteiger Fortuna Düsseldorf mit 2:1.


Auf der Pressekonferenz am heutigen Donnerstag sprachen Trainer Lucien Favre und Manager Michael Zorc über...

1. Das Personal

Bei der Frage nach dem Personal richten sich die Blicke besonders auf Stürmer Paco Alcacer, doch Lucien Favre bangt neben dem Spanier um einige weitere Akteure. Demnach sei Raphael Guerreiro, der kürzlich wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen ist, noch immer fraglich: "Wir entscheiden morgen. Er hat seit ein paar Tagen wieder trainiert. Er ist bereit, aber er hat lange nicht trainiert", so der Schweizer auf die Frage, ob der Portugiese gegen die 'Werkself' möglicherweise in den Kader zurückkehrt.


Ebenso könnte das Trio um Jeremy Toljan, Sebastian Rode und Mario Götze ausfallen: "Toljan ist leicht verletzt. Rode ist auch verletzt. Er wird bis zur Länderspielpause nicht anfangen, mit der Mannschaft zu trainieren. Er hat Wadenprobleme. Mario ist krank", berichtete Favre.

2. Den kommenden Gegner aus Leverkusen

In den ersten Zügen der Saison lief es für Bayer Leverkusen unrund, doch die Siege gegen Ludogorets Rasgrad, Mainz 05 und Fortuna Düsseldorf haben der Mannschaft laut Michael Zorc neuen Aufwind verliehen.


"Wir wir wissen natürlich, dass Leverkusen eine Mannschaft ist, die individuell qualitativ hochbesetzt ist, zu den besten der Liga gehört. Aber wir wollen auch dort gewinnen", so der Sportdirektor. Auch in den Augen des Trainers besitze Bayer "eine große Mannschaft", weshalb alle Beteiligten "ein anderes Spiel" als noch am Vorabend erwarten.

3. Die jungen Spieler

Am Mittwochabend bot der BVB mit einem Altersdurchschnitt von 24,7 Jahren die jüngste Startelf der Saison. Mit dabei waren unter anderem Dan-Axel Zagadou, Jacob Bruun Larsen und Achraf Hakimi, die allesamt einen guten Eindruck hinterließen.


"Er hat sehr gut gespielt. Er geht sehr gerne nach vorne, genau wie Lukasz [Piszczek, Anm. d. Red.]", sagte Favre beispielsweise über Hakimi. Der marokkanische Außenverteidiger könne nicht nur auf der rechten, sondern auch auf der linken Abwehrseite eingesetzt werden, benötige jedoch Zeit. "Er ist sehr, sehr jung. Er hat sehr gut gearbeitet, kommt langsam. Er hat viel vor, viel Potenzial und viele Sachen zu verbessern."


Derweil freute sich Zorc über die jüngste Aufstellung: "Das gefällt mir natürlich sehr gut,

weil der ein oder andere aus der eigenen Jugend mit im Team war. Sie haben es sehr gut gemacht. Insgesamt hat es mir sehr gut gefallen, dass wir das Spiel von der ersten Minute an seriös angenommen haben und veruscht haben, Lösungen zu finden. Mit den jungen Spielern ist es immer eine große Freude."

4. Manuel Akanji

Ein Sonderlob teilte der 56-Jährige für Manuel Akanji aus. Gemeinsam mit Abdou Diallo bildet er das neue Innenverteidiger-Duo, übernimmt jedoch Aufgaben, die über seine Rolle auf dem Platz hinausgehen. "Er ist jemand, der auch auf dem Platz Verantwortung übernimmt, die Höhe der Kette verschiebt. Der Trainer hat ihn dann auch in den Mannschaftsrat berufen. Marco [Reus, Anm. d. Red.] war vom Platz, Lukasz war vom Platz, daher war er auch von der Rangfolge her die nächste Wahl", so Zorc der sich zusätzlich über das erste Tor des Schweizers freute. Akanji hatte nach der Auswechslung von Reus die Kapitänsbinde übernommen.