​Das Verhältnis zwischen José Mourinho und ​Paul Pogba könnte schlechter aktuell wohl nicht sein. ​Auf dem Trainingsgelände verweigerte der Portugiese dem französischen Mittelfeldspieler bereits den Handschlag. Wie der Telegraph berichtet, will Pogba seinen Abschied aus Manchester forcieren. Laut Mundo Deportivo stehen die Chancen auf einen Wechsel zum ​FC Barcelona allerdings nicht sehr hoch.


Die neuste Episode rund um den verweigerten Handschlag des Cheftrainers ist nur das jüngste Kapitel der Beziehung der beiden, die in den vergangenen Monaten immer schlechter wurde. Zuletzt hatte Mourinho bereits intern klargestellt, dass Pogba nie mehr als United-Kapitän auflaufen würde. Gleichzeitig verliert der Portugiese immer mehr an Kredit, liegt in der Liga hinter den Erwartungen und scheiterte im Ligapokal blamabel an Derby County.

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Noch will Ed Woodward an José Mourinho festhalten - doch für Pogba soll das keine Rolle mehr spielen. Der 25-jährige Mittelfeldspieler, der von 2009 bis 2012 bei ​Manchester United ausgebildet wurde, wolle den Klub unabhängig vom Trainer verlassen. Bereits vor sieben Wochen soll Pogba den Verantwortlichen seine Entscheidung mitgeteilt haben. Weiterhin heißt es in den Berichten aus England und Spanien, dass er zum FC Barcelona wechseln und dort das Mittelfeld der Katalanen verstärken wolle.

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In Katalonien würde man sich über diese Tatsache wohl freuen, doch einer Verpflichtung stehe man dort skeptisch gegenüber, schreibt die Mundo Deportivo. Zum einen sei es die Ablösesumme von über 100 Millionen Euro, die einen Transfer erheblich erschweren würde. Zum anderen würde auch Berater Mino Raiola ordentlich an einem Geschäft mit verdienen. Weiterhin müsste man für Pogba ein Netto-Gehalt von zwölf Millionen Euro locker machen, was die Angelegenheit noch dazu verkompliziert. 


In diesem Zusammenhang werden drei Klubs genannt, die eine Verpflichtung des französischen Nationalspielers und Weltmeisters eher stemmen könnten: Paris Saint-Germain, Juventus Turin und Real Madrid. Während sich die Diskrepanzen auf der Insel also vergrößern, positionieren sich im Hintergrund die möglichen Interessenten. Der FC Barcelona scheint aufgrund der besagten Umstände jedenfalls keine sehr guten Karten zu haben.