Mit seinen Äußerungen hatte Markus Weinzierl den Zorn seines ehemaligen Spielers Naldo auf sich gezogen. Inzwischen hat sich der Ex-Trainer des ​FC Schalke 04 nochmalig zu der aktuell laufenden Debatte geäußert.


Markus Weinzierl versucht, etwas die Pikanterie aus seinen vergangener Tage getroffenen Aussagen zu nehmen. „Ich habe Naldo nicht persönlich kritisiert, sondern die Frage nach der Strategie gestellt. Ich schätze Naldo als Menschen und Spieler sehr“, lässt sich der ehemalige Trainer des FC Schalke 04 in der Donnerstagsausgabe des kicker zitieren.

Sport-Club Freiburg v FC Schalke 04 - Bundesliga

 Naldo äußerte Kritik an Markus Weinzierl 


Was war passiert? ​Gegenüber Sky hatte Weinzierl Zweifel daran geäußert, ob es zukunftsträchtig sei, „nur defensiv zu denken beziehungsweise das Spiel auf einen 36-Jährigen zuzuschneiden“. Mit dem Hinweis „36-Jährigen“ spielte Weinzierl auf Naldo an. Auf Schalke arbeiteten beide in der Saison 2016/17 zusammen.


Weinzierl ist seit seinem Rausschmiss auf Schalke im Sommer vergangenen Jahres ohne feste Anstellung. In der letzten Zeit gab es zwar immer mal wieder Gerücht um einen möglichen neuen Job. Die Spekulationen erhärteten sich bislang aber nicht. Sein ursprünglich bis 2019 ausgelegter Vertrag mit den Königsblauen wurde in diesem Sommer einvernehmlich aufgelöst.