Mitte Juli wurde bekanntgegeben, dass Gianfranco Zola der neue Co-Trainer von Maurizio Sarri beim ​FC Chelsea sein wird. Der 52-Jährige ist bei den Londonern kein unbeschriebenes Blatt, denn als Stürmer stand er von 1996 bis 2003 beim FC Chelsea unter Vertrag, während seine Trainerkarriere bisher eher glücklos verlief. Nun meldete sich der Italiener zu seinem neuen Job gegenüber dem Guardian zu Wort.


Newcastle United v Chelsea FC - Premier League

Co-Trainer Zola (l.) vor Cheftrainer Sarri: das italienische Trainer-Duo des FC Chelsea


Am heutigen Abend trifft der FC Chelsea im Rahmen des Carabao Cups auswärts auf den ​FC Liverpool. Auf der Trainerbank nehmen dann wieder Maurizio Sarri und sein Assistent Gianfranco Zola Platz. Das italienische Duo arbeitet bislang scheinbar gut zusammen. In der Liga belegen die Londoner punktgleich mit ​Manchester City den dritten Platz.


Zola selbst lief als Spieler 35-mal für die italienische Nationalmannschaft auf und absolvierte im Trikot des FC Chelsea in der Premier League insgesamt 311 Einsätze. Als Trainer heuerte er zunächst bei West Ham United an, wo er nach einer erfolgreichen ersten Saison im Jahr darauf schließlich entlassen wurde. Im Dezember 2013 war er von seinem Amt als Cheftrainer des FC Watford zurückgetreten, nachdem er in der Saison zuvor noch in e3n Play-Offs an Crystal Palace gescheitert war. Seit 2014 trat er schließlich Stationen bei Cagliari Calcio, in Katar und bei Birmingham City an, wurde jedoch stets entlassen. Zuletzt konnte er beim besagten englischen Zweitligisten in vier Monaten nur zwei Spiele gewinnen.

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"Traumhafte Situation" - Gianfranco Zola über seinen Job beim FC Chelsea


Umso glücklicher ist er nun über seine neue Rolle beim FC Chelsea. "Ich war sehr überrascht, als diese Chance kam, wenn man bedenkt, dass meine vorherige berufliche Station sehr schmerzhaft für mich war." Der 52-Jährige konkretisierte: "Ich konnte es nicht glauben. Das ist ein Segen. Eine traumhafte Situation. Und der beste Grund, warum ich alles hineinwerfe, um das Beste aus dieser Situation für Maurizio Sarri und den Verein herauszuholen. Ich bin sehr froh, sehr dankbar. Aber nun gibt es eine Menge Arbeit und ich muss mir das verdienen, ich bin hier zur vollen Verfügung von Maurizio und hoffe, dass ich das Beste geben kann, damit er erfolgreich ist. Sein Erfolg wird mein Stolz und mein Glück sein", so die euphorischen Worte des Italieners.


Weiterhin gab er zu, dass die Arbeit beim FC Chelsea eine neue Welt für ihn sei und dass er wichtige Erfahrungen in seiner bisherigen Trainerkarriere versäumt habe. Zudem lobte er die detaillierte Trainerarbeit von Sarri. Heute Abend wird sich zeigen, ob diese Arbeit gegen den FC Liverpool Erfolg hat und ob die Londoner weiterhin in dem Wettbewerb verweilen, den Zola 1997/98 mit den 'Blues' selbst gewinnen konnte.