Unter Pep Guardiola schaffen immer wieder junge Talente den Sprung in die erste Mannschaft - so auch Phil Foden. Der 18 Jahre junge Mittelfeldspieler feierte beim gestrigen 3:0-Erfolg von ​Manchester City im Carabao Cup gegen Oxford City sein erstes Tor für seinen Jugendverein und konnte sein Glück nach dem Abpfiff kaum fassen.


Schon 13 Mal lief Phil Foden seit der vergangenen Saison für die Profis auf, ein Tor gelang ihm dabei noch nicht. In Oxford erlebte der englische U19-Nationalspieler jedoch einen Abend, den er so schnell nicht vergessen wird. Das Führungstor von Gabriel Jesus​ in der 33. Minute leitete er ein, das 2:0 durch Riyad Mahrez in der 78. Minute bereitete er direkt vor. In der zweiten Minute der Nachspielzeit belohnte er sich selbst mit seinem ersten Profi-Tor für City, das - anders als Stadt-Rivale Manchester United - souverän in die nächste Runde des Carabao Cup einzog.

"Ich kann es noch nicht ganz begreifen, aber natürlich bin ich sehr glücklich, mein erstes Tor für City erzielt zu haben. Aber auch, dass wir das Spiel gewonnen haben. Ich bin glücklich darüber, dem Team geholfen zu haben", freute sich Foden spürbar nach der Partie. Er habe als kleiner Junge von diesem Moment geträumt, nun ist dieser wahr geworden. 


Was sein Tor in ihm ausgelöst hat, versuchte er ebenfalls zu beschreiben: "Ich konnte mich selbst nicht in Schach halten, bin einfach losgelaufen. Es ist ein Moment, den ich nie vergessen werde." Er hofft, dass es nur das erste von vielen Toren im Dress der 'Skyblues' war, bei denen er die nächsten Schritte in Richtung Profi-Karriere machen will. "Ich lerne jeden Tag von Spielern wie David Silva oder Kevin de Bruyne", sagte Foden, von dem Guardiola bereits eine klare Vorstellung über seinen Werdegang hat.


Guardiolas "Traum" von Fodens Karriere


"Mein Traum ist, dass er für zehn Jahre bleibt", so der Katalane, der den Youngster erstmals in der Champions League gegen Feyenoord Rotterdam (1:0) einwechselte. Seitdem ist fast ein Jahr vergangen, in dem Foden bereist große Fortschritte gemacht hat. "Wenn Phil für zehn Jahre bleibt, kann er im nächsten Jahrzehnt regelmäßig spielen und danach weiß ich nicht, was mit ihm passieren wird", fuhr Guardiola fort - doch was er genau meinte, verstand kaum einer der Anhänger.


Phil Foden dürfte sich darum jedoch eher weniger kümmern, viel mehr wird er vermutlich noch damit beschäftigt sein, seine Tor-Premiere zu verarbeiten. Dabei werden wohl auch seine Eltern helfen, die er nach Abpfiff vergeblich suchte: "Ich habe sie auf den Tribünen gesucht, aber sie nicht gefunden. Ich kann es gar nicht abwarten, sie zu sehen. Hoffentlich werden sie glücklich sein."