Axel Witsel war in diesem Sommer der absolute Wunschspieler von Lucien Favre. Der Belgier realisierte schließlich den Übergang aus China zu Borussia Dortmund. Doch in jungen Jahren hätte alles einen anderen Weg nehmen können. Damals buhlte Revierrivale Schalke 04 um den Belgier.


20 Millionen Euro musste Borussia Dortmund für das Spielrecht von Axel Witsel an Tianjin Quanjian überweisen. Der BVB machte sich eine Ausstiegsklausel im Vertrag des belgischen Nationalspielers zunutze. Beim aktuellen Tabellenvierten übernimmt Witsel genau die Rolle, für die er von Lucien Favre geholt wurde. Im Mittelfeld sorgt die Sommerneuerwerbung für mehr Ballbesitz und Ballkontrolle.

Club Brugge v Borussia Dortmund - UEFA Champions League Group A

 Neu beim BVB: Axel Witsel   


Aber es hätte auch ganz anders kommen können: Als Witsel 2011 mit Standard Lüttich belgischer Meister wurde, zeigte laut einem Bericht der Sport Bild unter anderem ​Schalke 04 großes Interesse an dem damals 22-Jährigen. Der damalige Schalker Sportchef Horst Heldt hatte bereits erste konkrete Gespräche geführt, auch Trainer Ralf Rangnick sei „angetan“ gewesen. Königsblau verzichtete am Ende jedoch, erteilte Rückkehrer Lewis Holtby den Vorzug.


Den Zuschlag erhielt schließlich Benfica Lissabon, das neun Millionen Euro Ablöse nach Lüttich überwies. Nur ein Jahr später legte Zenit St. Petersburg nach und holte Witsel für 40 Millionen Euro nach Russland. Viereinhalb Jahre später ging es weiter zu Tianjin Quanjian. In China soll Witsel in 18 Monaten mit stolzen 25 Millionen netto alimentiert worden sein.


Wiederum eineinhalb Jahre im Anschluss ging es zurück nach Europa. „Bei Dortmund habe ich nicht gezögert“, ​erklärte der BVB-Führungsspieler, der auch heute Abend (20.30 Uhr) zuhause gegen Aufsteiger ​Nürnberg Mitglied der Dortmunder Anfangsformation sein wird.