Am Montag zwickte es bei Niklas Moisander im Oberschenkel. Das Training der Profis von ​Werder Bremen vor der Partie gegen ​Hertha BSC Berlin war quasi beendet, da machte der Innenverteidiger auf seinen Oberschenkel aufmerksam. Bereits während des Trainings hat er sich einige Male an das linke Bein gefasst. Es bleibt abzuwarten, ob der Führungsspieler am Abend auflaufen kann.


Der Finne wechselte 2016 von Sampdoria Genua zu Werder und entwickelte sich zur absoluten Stammkraft bei den Grün-Weißen. Moisander ist Vizekapitän der Mannschaft und neben Milos Veljkovic in der Innenverteidigung gesetzt. In den bisherigen vier Ligapartien spielte der 32-Jährige jeweils über die kompletten 90 Minuten.


Beim letzten öffentlichen Training vor dem Heimspiel gegen Berlin machte Moisander ein besorgtes Gesicht. Erst sprach er mit Trainer Florian Kohfeldt über seinen Oberschenkel, dann zeigte er Abwehrkollege Veljkovic, wo es zwickte. Er musste aber nicht unmittelbar behandelt werden.


Sollte Moisander am Abend nicht spielen können, käme sein Ausfall zur Unzeit: Nach dem Vergleich gegen die bislang ungeschlagene „Alte Dame“ steht Werder vor Spielen beim VfB Stuttgart und im Nordduell gegen den VfL Wolfsburg. Allerdings stehen Kohfeldt zwei passende Alternativen zur Verfügung, die auf ihren Einsatz brennen dürften. Marco Friedl oder Sebastian Langkamp kommen als Vertretung für Moisander in Frage. ​Auch wenn Langkamp sich über einen Einsatz gegen seinen Ex-Verein Hertha besonders freuen würde, stehen die Chancen für Linksfuß Marco Friedl auf Moisanders Position etwas besser.