Als Aufsteiger gastiert der 1. FC Nürnberg am Mittwochabend (20.30 Uhr) bei Borussia Dortmund. Der Liganeuling will sich gegen den heimstarken Tabellendritten aber keinesfalls verstecken, so lautet zumindest die Devise von Trainer Michael Köllner.


Nach dem ersten Sieg im Heimspiel gegen Hannover (2:0) will Nürnberg mindestens etwas Zählbares aus ​Dortmund mitnehmen. „Wir fahren nicht dorthin, um uns Autogramme abzuholen, sondern um zu punkten“, sagte Club-Trainer Michael Köllner während der Pressekonferenz vor der Partie. Aus dem Spiel gegen Hannover (2:0) habe man viel Rückenwind mitgenommen.

Verletzte gibt es aus der vergangenen Partie nicht zu beklagen. Nicht zur Verfügung stehen somit weiterhin nur Dennis Lippert und Edgar Salli. Aufgrund der Belastungssteuerung könnte Köllner trotz allem Veränderungen in Erwägung ziehen. „Mal sehen, wie Spieler wie Kubo und Ishak die Belastungen verkraften“, so der Übungsleiter. Eine große Rotation sei aber nicht zu erwarten.


Dass das Spiel in Dortmund eine Herausforderung für seine junge Truppe ist, dessen ist sich Köllner freilich bewusst. „Wir müssen klug verschieben, klug zustellen. Und wenn du den Ball hast, musst du gut damit umgehen“, so der gebürtige Oberpfälzer. „Wir müssen mutig sein und Vertrauen in unser Spiel haben.“ Vor allem die Nürnberger Defensive um Abwehrchef Georg Margreitter wird am Mittwochabend gefordert sein.