Aufgrund einer Pneumothorax musste Davie Selke wochenlang mit dem Training aussetzen. Inzwischen kam der Torjäger wieder als Joker für Hertha BSC zum Einsatz. Offenbar winkt ihm nun ein Platz in der Startformation. Indes scheint offen, wann Karim Rekik in den Kader zurückkehren wird.


Die Partie heute Abend (18.30 Uhr) wird für Davie Selke zum ganz besonderen Ereignis. Mit Hertha BSC tritt der Torjäger die Reise zu seinem Ex-Klub ​Werder Bremen an, für den Selke von 2013 bis 2015 erst für die Jugend und im Anschluss für die Profis spielte.

FC Schalke 04 v Hertha BSC - Bundesliga

 Braucht noch Zeit: Karim Rekik  


„Es kann sein, dass er von Anfang an spielt“, erklärte Trainer Pál Dárdai vor dem Abschlusstraining. Selke musste sich vor wenigen Wochen einer Lungenoperation unterziehen und kam seitdem zweimal als Joker zum Einsatz. Dárdai sei zufrieden mit Selke – man wisse, dass er immer motiviert ist, sogar teilweise etwas übermotiviert. „Er ist ein guter Junge, er will immer gewinnen, ich habe immer Spaß mit ihm.“


Rekik im Mannschaftstraining


Während Selke nach wochenlanger Pause vor der Rückkehr in die Berliner Startformation steht, wird dessen Teamkollege Karim Rekik bis auf Weiteres ausfallen. „Vielleicht ist es ein Tick zu wenig, dass er nur ein Training mit uns mitgemacht hat. Die großen Wege, die großen Sprints waren nicht dabei“, merkte Dárdai an.


Am Sonntag trainierte Innenverteidiger Rekik erstmals nach drei Wochen Pause wieder mit der Mannschaft. Zuvor zog sich der Niederländer ​eine Adduktorenverletzung zu. Im letzten Spiel gegen Gladbach (4:2) verteidigte Fabian Lustenberger neben Niklas Stark.