​Für Vizemeister ​FC Schalke wird es am 4. Spieltag der neuen Bundesligasaison höchste Zeit, endlich den ersten Saisonsieg einzufahren. Am Dienstag zählen für S04 und Coach Domenico Tedesco einzig und allein drei Punkte im Auswärtsspiel gegen den SC Freiburg. Verändern wolle man nach dem Fehlstart in die neue Saison vorerst aber nichts, um zum Erfolg zu kommen.


Wie Sportvorstand Christian Heidel am Montag auf der Pressekonferenz der "Knappen" erklärte, wollte man zumindest vorerst nichts an den Gewohnheiten verändern, nur um dadurch eventuell einen neuen Reiz für Erfolg zu setzen. "An den Abläufen ändern wir nichts. Wir reisen auch ganz normal erst am Dienstagmorgen an, weil es ja ein Abendspiel ist."

VfL Wolfsburg v FC Schalke 04 - Bundesliga

Macht sich trotz des Fehlstarts keine Sorgen: Schalke-Manager Christian Heidel


Gegen die Breisgauer sollen aus Sicht von "Königsblau" nun endlich die ersten drei Punkte her, um den völlig verkorksten Saisonstart möglichst schnell hinter sich zu lassen. "Die Psyche ist stabil, wir haben doch gesehen, dass wir mithalten können", zeigte sich Coach Tedesco auf der Spieltags-PK trotz des Fehlstarts weiterhin positiv gestimmt


Für Manager Heidel soll ein Sieg nun dafür sorgen, ein Stück weit wieder den Glauben an sich selbst zu finden. "Man muss sofort gut in das Spiel kommen und sich das Selbstbewusstsein zurückholen. Zum Glück haben wir eine Mannschaft, in der nicht nur 18-Jährige stehen", so der ehemalige Mainzer.


Ob gegen die Freiburger auch der ​zuletzt gescholtene Franco di Santo im Kader der "Knappen" stehen wird, ließ der Italiener offen. "Zum Kader habe ich vorher noch nie etwas gesagt, damit würde ich doch den Freiburgern in die Karten spielen." Was das Verhalten angeht, so betonten Trainer und Manager nach der ​Entschuldigung des Argentiniers allerdings unisono: "Fehler passieren, werden auch geahndet. Wir waren uns aber einig, ihn nicht zu suspendieren. Er hat auch in der Sitzung am Sonntag zur Mannschaft gesprochen, ohne dass wir ihn dazu gedrängt hätten. Unsere Reaktion wäre vermutlich anders ausgefallen, wenn er versucht hätte, uns zu erklären, dass sein Verhalten richtig gewesen wäre."


Überhaupt sei Mannschaft trotz der jüngsten Enttäuschungen nach wie vor "ein verschworener Haufen." Mit einer "eingespielten Mannschaft" und einem "Top-Trainer" will man nun also im Breisgau gegen den Sportclub aus Freiburg die Wende schaffen und die Gemüter mit dem ersten Sieg der neuen Bundesligasaison beruhigen.