Abdou Diallo ist nach seinem Platzverweis in Hoffenheim für eine Partie gesperrt worden. Der BVB hat dem Urteil bereits zugestimmt. Wer am Mittwoch gegen Nürnberg den Platz des Franzosen einnimmt, ist derweil noch offen.


​Borussia Dortmund muss am Mittwoch im Heimspiel gegen Aufsteiger 1. FC Nürnberg auf Abdou Diallo verzichten. Der französische U21-Nationalspieler hatte beim 1:1-Remis in Hoffenheim am Samstagnachmittag in der 76. Minute wegen einer Notbremse an Andrej Kramaric von Schiedsrichter Harm Osmers die Rote Karte gesehen. 

TSG 1899 Hoffenheim v Borussia Dortmund - Bundesliga

Diallo (r.) ist nach seinem Platzverweis fassungslos


Wie das DFB-Sportgericht am Montagnachmittag bekannt gab, wird der BVB-Innenverteidiger für eine Partie gesperrt. Das Urteil nach Einzelrichterverfahren ist bereits rechtskräftig, da die Schwarz-Gelben der Sperre zugestimmt haben.


Trainer Lucien Favre muss deshalb seine Viererkette erstmals in der laufenden Spielzeit umbauen. Bislang hatte Neuzugang Diallo stets an der Seite von Manuel Akanji verteidigt. Während der Schweizer im Team bleiben dürfte, muss Diallo ersetzt werden. Da ein Einsatz von Ömer Toprak nach dessen Zwangspause noch zu früh kommt, gelten Dan-Axel Zagadou oder Real-Madrid-Leihgabe Achraf Hakimi als aussichtsreichste Kandidaten.


Zagadou könnte Diallo eins-zu-eins ersetzen, Hakimi würde auf die Rechtsverteidiger-Position spielen und Lukasz Piszczek dafür in die Mitte rücken. Am sechsten Spieltag zum Samstagabend-Topspiel bei Bayer Leverkusen, darf Diallo dann wieder auflaufen.