​Sowohl ​RB Leipzig, als auch ​​Eintracht Frankfurt, blicken auf keinen sonderlich erfolgreichen Saisonstart zurück. Daran änderte auch die ​Punkteteilung beider Mannschaften am Sonntagabend nichts. Dass die Nerven bei beiden Vereinen schon ziemlich blank liegen, verdeutlichte eine Auseinandersetzung zwischen Eintracht-Torhüter Kevin Trapp und einem Teambetreuer der 'Bullen' während der Halbzeitpause.


Anlass der Auseinandersetzung im Spielertunnel war laut Informationen von rblive.de eine Unterstellung von RB-Betreuer Tim Sebastian, der sich darüber aufregte, dass die Balljungen der Frankfurter, sich bei Einwürfen und Eckbällen der Gäste seiner Ansicht nach besonders viel Zeit ließen. So dauerte es dem Betreuer zu lange, bis das Leder wieder in Richtung Spielfeld befördert wurde. Warum der Sportpsychologe seinen Unmut darüber ausgerechnet beim Schlussmann der Eintracht loswurde, ist nicht bekannt.

Ob der Keeper der 'Adler' die Balljungen dazu angewiesen hatte, das Spiel absichtlich zu verzögern, bleibt ebenfalls unklar. Dass der Zwist nicht weiter eskalierte, haben beide Streithähne Frankfurt-Manager Bruno Hübner zu verdanken, der dem Vernehmen nach beherzt eingriff und die Situation deeskalieren konnte. Einen solchen Einsatz hätte sich RB-Trainer Ralf Rangnick wohl auch von seinen Spielern erwünscht, auch wenn klar ist, dass sich Sebastian nicht dazu hinreißen darf, Spieler des Gegners so zu attackieren.


In der zweiten Halbzeit zeigte sich Kevin Trapp zumindest unbeeindruckt von den Geschehnissen vor dem Pausentee. Beim Treffer der Leipziger vom Elfmeterpunkt durch Emil Forsberg war der Schlussmann aber chancenlos. In einer wilden Schlussphase behielt der 28-Jährige jedoch die Übersicht und trug seinen Teil zum Punktgewinn bei.