Borussia Mönchengladbach vergeigte am vergangenen Spieltag ​die Reifeprüfung bei Hertha BSC mit 2:4. Patrick Herrmann gibt einen Lösungsansatz preis, wie es in den kommenden Aufgaben wieder besser laufen könnte. Im Vordergrund steht die Fehlerminimierung.


„Vielleicht haben wir ein bisschen gedacht, es geht von alleine so weiter“, sagt Patrick Herrmann laut kicker nach der Niederlage am vergangenen Wochenende. Borussia Mönchengladbach hatte bis dato feinen Tempo- und Kombinationsfußball geboten, von dem in Berlin aber herzlich wenig zu sehen war.


Die Fohlen luden Hertha durch individuelle Fehler immer wieder ein – am Ende hätte das Spiel sogar 8:5 ausgehen können, meint beispielsweise Innenverteidiger Matthias Ginter. Vor allen Dingen die sonst sattelfest auftretende Defensive hatte in Berlin scharenweise Probleme. Nico Elvedi und Tony Jantschke fanden überhaupt nicht ins Spiel.

Hertha BSC v Borussia Moenchengladbach - Bundesliga

 Patrick Herrmann (l.) zeigte eine ordentlich Leistung in Berlin 


Herrmann liefert den Ansatz für die kommenden Partien: „Wir müssen abgezockter spielen und dürfen uns nicht so einfache Fehler erlauben.“ Gladbachs Nummer sieben, die lange Zeit außen vor war, lieferte nach der Einwechslung in Berlin ein gutes Spiel ab.


Nicht schön anzusehen war hingegen Herrmanns Attacke auf Gegenspieler Marko Grujic, ​der sich bei dem Foulspiel einen Bänder- ​und Kapselriss zugezogen hatte. „Ich wollte den Ball spielen, komme den Bruchteil einer Sekunde zu spät und habe ihn dann leider Gottes getroffen“, sagt Herrmann, der nach dieser Aktion lediglich die Gelbe Karte sah; Rot wäre hier zwingend notwendig gewesen.