In der Champions League blieb Alexis Sanchez überraschenderweise außen vor, doch der Offensivspieler von Manchester United wird im Heimspiel der 'Red Devils' gegen den Aufsteiger Wolverhampton Wanderers am Samstag (16 Uhr) wieder in der Startelf stehen. Dies bestätigte Jose Mourinho laut Telegraph bereits auf der Pressekonferenz am Freitag. 


Der Chilene, der zu Beginn des Jahres im Tausch mit Henrikh Mkhitaryan von Arsenal London zu Manchester United wechselte, begann in der Liga ohnehin bei drei seiner vier Einsätzen von Anfang an. Im Champions-League-Spiel bei den Young Boys Bern, welches die Mannschaft von Jose Mourinho mit 3:0 für sich entschied, saß er für 90 Minuten auf der Bank. Stattdessen spielte der noch im Sommer als Wechselkandidat geltende Anthony Martial durch, der seine Leistung zwar mit einem Tor krönte, beim Portugiesen jedoch kaum Punkte sammeln konnte.

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 Gegen Wolverhampton wieder in der Startelf: Alexis Sanchez


Demnach sei Mourinho mit einigen Entscheidungen des Franzosen unzufrieden gewesen, weshalb er wieder zurück auf die Bank rotieren muss. "Sanchez spielt morgen, weil Martial 90 Minuten gespielt hat - und Sanchez null", lautete die einfache Begründung des Trainers. Ähnlich ergeht es dem 19-jährigen Außenverteidiger Diogo Dalot, der für Kapitän Antonio Valencia wieder weichen muss.


Mit neun Zählern aus den ersten fünf Spielen liegt United auf dem achten Tabellenplatz, weshalb die Spekulationen um ein vorzeitiges Aus von Mourinho bei einem Pater gegen die 'Wolves' trotz drei Pflichtspielsiegen in Folge weiter anhalten dürften. Der Trainer prophezeihte derweil, dass seine Mannschaft in spielerischen Aspekten besser auftreten wird, als noch in der abgelaufenen Saison: "Ich sage nicht, dass wir mehr Punkte haben werden als in der letzten Saison, denn letzte Saison haben wir eine akzeptable Punktzahl erzielt. Ich denke, wir werden eine bessere Mannschaft sein. Wir werden besser spielen, als wir es getan haben."

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  Mittlerweile steht es um Jose Mourinho etwas ruhiger - der exzentrische Portugiese kümmert sich ohnehin lieber um die Entwicklung seiner Spieler


Zugleich werde es "eine sehr schwierige Saison wird - nicht nur für uns, sondern auch für die anderen." Sollte Mourinho in seinem dritten Jahr entlassen werden, wäre es alles andere als eine Seltenheit. Nie war der 55-Jährige länger im Amt, sowohl bei Real Madrid als auch beim FC Chelsea entwickelte sich stattdessen zum Ende hin ein Negativtrend, der ihn nicht nur zu kontroversen Aussagen in den Medien ritt, sondern meist am Ende den Job kostete.