Cristiano Ronaldos rote Karte im Spiel gegen den FC Valencia sorgt weiter für Aufsehen. Nachdem sich sein ​Turiner Teamkollege Emre Can im Interview nach dem Spiel respektlos gegenüber Frauen geäußert hatte, hat er sich jetzt über die sozialen Netzwerke entschuldigt. 


Die rote Karte von Juventus Turin-Stürmer Cristiano Ronaldo war fragwürdig. In der 29. Minute hatten sich die Laufwege von Ronaldo und Valencias Jeison Murillo gekreuzt. Der Kolumbianer strauchelte und fiel zu Boden. Dann krallte sich Ronaldo mit seinen Fingern den Kopf des 26-Jährigen. Es schien, als wolle der Portugiese den am Boden sitzenden Murillo an den Haaren ziehen. Nur der kurze Haarschnitt von Murillo ließ das nicht zu. 


Nach kurzer Beratung mit dem Torrichter entschied der deutsche Schiedsrichter Felix Brych auf eine rote Karte für den Juve-Star. Ronaldo schritt unter Tränen in die Kabine. Er fühlte sich ungerecht behandelt, sein Mitspieler Emre Can war nach dem Spiel der gleichen Meinung. 

"Das soll Rot sein?", fragte Can im Interview mit dem Sender Dazn: "Wir sind doch keine Frauen, wir spielen Fußball." Jetzt hat sich der deutsche Nationalspieler für seinen abschätzigen Kommentar bei Twitter entschuldigt: „Meine Absicht war es, mich für meinen Teamkollegen einzusetzen, da es um eine falsche Entscheidung ging, die unser Spiel hätte beeinflussen können.“ 


Er wolle darauf hinweisen, "dass die geäußerten Bemerkungen niemals darauf abzielten, Frauen, Frauenfußball oder Gleichberechtigung in irgendeiner Form abzuwerten", erklärte der ehemalige Liverpooler. "Ich entschuldige mich aufrichtig, wenn meine Kommentare verletzt haben", so der 24-Jährige.