Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge ist Tottenhams Cheftrainer Mauricio Pochettino offenbar in die Kritik geraten. „Ich bin als Erster verantwortlich“, sagte der Argentinier im Rahmen einer Pressekonferenz. Nun bangt er um seinen Job.

Herrscht Krisenstimmung bei den Spurs? Nachdem die Nordlondoner in der Liga ihre jüngsten beiden Partien mit jeweils 1:2 gegen Watford und Liverpool verloren, folgte am vergangenen Dienstagabend die dritte Niederlage in Folge, als man im Rahmen des Champions-League-Auftakts ​Inter Mailand mit 1:2 unterlag. Tottenham-Coach Mauricio Pochettino ist offenbar angezählt.

„Vielleicht sitzen wir hier noch in fünf Jahren oder vielleicht sind wir in einer Woche nicht mehr hier. Die Kritik kann nur gestoppt werden, wenn wir Spiele gewinnen. Und jeder weiß was passiert, wenn wir es nicht tun – ich bin als Erster verantwortlich“, sagte der 46-Jährige, der nun Resultate benötigt.

FC Internazionale v Tottenham Hotspur - UEFA Champions League Group B

Seit 2014 ist Mauricio Pochettino Trainer bei den Spurs


​Pochettinos Spieler seien dieser Tage „traumatisiert“. Über die fehlenden Transfers – als einziges Premier-League-Team präsentierten die Spurs im Sommer keinen Neuzugang – will sich der Argentinier jedoch nicht beschweren: „Ich werde bei dem Klub bleiben, ich werde den Klub nicht kritisieren. Alle Entscheidungen sind unsere Entscheidungen und natürlich gilt das bis zum Ende.“

Nach der bitteren Niederlage in der Königsklasse wollen die Nordlondoner endlich wieder in die Erfolgsspur einbiegen und in der Liga gewinnen, wenn man am kommenden Samstagabend (18:30 Uhr) bei Brighton & Hove Albion gastiert. Für Pochettino geht’s derweil ums Ganze – oder wie man in England sagt: ‚do or die‘!