Fredi Bobic hatte in diesem Sommer mal wieder einiges zu tun. Die Abgänge von zahlreichen Leistungsträgern mussten kompensiert werden. Trotz allem sieht der Sportchef Eintracht Frankfurt für diese Saison gut aufgestellt.


„Wenn bei uns einige Spieler im Schaufenster überragen, werden wir es nicht verhindern können, dass sie interessant sind für andere Klubs“, sagt Fredi Bobic im Gespräch mit der Welt. „Da sind wir als Eintracht Frankfurt neben einigen anderen Klubs manchmal gefühlt das Opfer. Das ist bitter. Aber wir akzeptieren das.“

Bayer 04 Leverkusen v Eintracht Frankfurt - Bundesliga

Fredi Bobic sieht die SGE gut gerüstet


Wichtige Mosaiksteine wie Lukas Hradecky, Kevin-Prince Boateng, Marius Wolf und Omar Mascarell kehrten Eintracht Frankfurt in diesem Sommer den Rücken. Überdies zog Cheftrainer Niko Kovac von dannen und musste ersetzt werden. ​Neu auf dem Trainerstuhl nahm der Österreicher Adi Hütter Platz.


Bobic sieht seine Mannschaft gut verstärkt, „auch in Spieler, die die Zukunft des Klubs mitgestalten können. Sie haben Entwicklungspotenzial und erhalten von uns die Zeit, die sie brauchen“, sagt der Manager. Königstransfers in diesem Sommer waren die festen Verpflichtungen von Carlos Salcedo und Evan N'Dicka, die beide fünf Millionen Euro Ablöse kosteten.