Obwohl Thomas Müller in der Champions League nur auf der Bank Platz nehmen durfte, ist das Vertrauen beim FC Bayern in ihn ungebrochen. Geht es um den deutschen Nationalspieler, gerät der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge ins Schwärmen.


​Das 2:0 über Benfica Lissabon zum Auftakt in die Gruppenphase der Champions League musste Thomas Müller zum Großteil von der Bank aus beäugen. Aufgrund einer taktischen Maßnahme kam der deutsche Nationalspieler erst in der 88. Spielminute für Javi Martínez in die Partie. Sauer über seinen Reservistenstatus zeigt sich Müller indes nicht.


„Ich habe es ihm erklärt und er hat es verstanden. Er ist überhaupt nicht sauer. Im Gegenteil. Er sagte: ‚Das wird schon klappen.‘ Und: ‚Wir bekommen das schon zusammen hin‘“, erklärte Trainer Niko Kovac bei Sky und verwies gleichwohl auf die kommende Ligapartie auf Schalke (Samstag, 18.30 Uhr).

SL Benfica v FC Bayern Muenchen - UEFA Champions League Group E

 Thomas Müller saß in Lissabon nur auf der Bank 


In einer Rede während eines Parketts stimmte der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge eine Lobeshymne auf Müller an, der in Lissabon seinen 100. Einsatz in der Champions League gab. „Eine stolze Zahl. Wenn Thomas so weitermacht, wird er jeden Rekord beim ​FC Bayern brechen“, so Rummenigge gemäß Bild.


Aus statistischer Sicht steht Müller noch drei Champions-League-Partien hinter Oliver Kahn und fünf hinter Philipp Lahm. Mit 42 Toren in der Königsklasse führt Müller zudem das vereinsinterne Ranking weit vor Robert Lewandowski (29) an. Überdies lief kein derzeit noch aktiver Spieler so oft im Bayern-Dress auf wie Müller (446) – Spitze ist Kahn mit 632 Partien.